Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

Angus+

Um erneuerbare Energien zu fördern, wird die äußerste Schicht der Erde als Speichermedium immer wichtiger. Vom 17. bis 18. Juli 2013 fand ein Auftaktworkshop zum Thema Oberflächennahe Speicher im Wissenschaftszentrum Kiel statt. Mehr als 100 Teilnehmende sind der Einladung der Angewandte Geowissenschaften Kiel gefolgt, um mögliche Untergrundnutzungen abzustimmen auf die oberirdische Raumplanung, z.B. den Naturschutz. Damit geht das BMBF-Projekt Auswirkungen der Nutzung des geologischen Untergrundes als thermischer, elektrischer oder stofflicher Speicher im Kontext der Energiewende (ANGUS+ & ANGUS+ Projekt-Website) in die Startphase, in der Szenarien zur Berechnung und Auswertung von hydrogeologischen, geophysikalischen sowie thermisch-geochemischen Parametern im Fokus stehen. Beteiligt im seitens des 6. Energieforschungsprogramm geförderten Projektverbund zu Energiespeicher-Technologien sind die Partner Ruhr-Universität Bochum (RUB)Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ)Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Der Lehrstuhl für Physische Geographie LGI&ZfG beteiligte sich mit einem Vortrag zum Thema Digitaler Raumplanungsatlas 3D. Damit Planungen, die für den Untergrund gelten, koordiniert und vorsorgend gesteuert werden können, sollen bis Mitte 2016 Informationen über die Oberflächennutzungen in Schleswig-Holstein für Entscheider in der Politik aufbereitet sein – als web-basiertes Informationssystem  zur Ausweisung von Energiespeicher-Vorrangflächen.

 

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