Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

Aktuelle Projekte

SFB 1266 "TransformationsDimensionen"

Mensch-Umwelt Wechselwirkungen in Prähistorischen und Archaischen Gesellschaften

Der SFB 1266 untersucht interdisziplinär für den Zeitraum von circa 15.000 vor bis zum Beginn unserer Zeitrechnung die für die Menschheitsgeschichte entscheidenden Veränderungen, die von spätpleistozänen Wildbeutergesellschaften bis zu frühen Staaten führten.

In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Verbundprojekt kooperieren zur Zeit etwa 30 Forscherinnen und Forscher aus acht Instituten und der Johanna-Mestorf-Akademie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie vom Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie und vom Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf.

Der Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation ist mit den Kollegen Dr. Daniel Knitter und Wolfgang Hamer im Rahmen der Teilprojekte A2  "Integratives Modellieren sozio-ökologischer Systemdynamiken", sowie mit unserer Kollegin Andrea Kittler Z2 "Daten-Management & Präsentation" involviert. Ebenso übernimmt Prof. Dr. Rainer Duttmann zusammen mit PD Dr. Oliver Nakoinz die Teilprojektleitung des Bereiches A2 und gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Thalheim die Leitung des Teilprojektes Z2.

 

A2: Integratives Modellieren sozio-ökologischer Systemdynamiken

Im Vordergrund des Projektes A2 steht die Entwicklung eines integrativen Rahmenkonzeptes zur Modellierung, mit dessen Hilfe Analysen und Simulationen räumlicher und zeitlicher Dynamiken von Transformationen, Adaptionen und Reorganisationen im Mensch-Umwelt-Verhältnis prähistorischer und archaischer Gesellschaften vorgenommen werden können. Dies wird auf der Basis der Daten und des Expertenwissens der SFB-Teilprojekte durchgeführt, um entsprechende Prozesse für den mediterranen und europäischen Raum modellieren zu können.

Teilprojektleitung: Prof. Dr. Rainer Duttmann und PD Dr. Oliver Nakoinz 

 

Z2: Daten-Management & Präsentation

Das Teilprojekt Z2, welches von Prof. Dr. Rainer Duttmann und Prof entwickelt ein 'Landscape Archaeological Geoportal LandMan', das ein Portal für Datenmanagement und Datenpräsentation im Rahmen eines Servicesystems für die lokale Datenintegration, den Datenexport, das allgemeine Datenmanagement, das Vorprozessieren von Daten, Datenanalysen und Datenvisualisierung darstellt. Die strukturierte Archivierung von Daten bildet die Basis, um eine vielfältige Anwendung gemeinsam entwickelter Standards für eine gemeinsame Datenevaluation zu ermöglichen.

Teilprojektleitung: Prof. Dr. Rainer Duttmann und Prof. Dr. Bernd Thalheim

 

SFB1266 TransformationsDimensionen

Pressemitteilung

Teilprojekt A2

Teilprojekt Z2

 

 

 

SOILAssist

Nachhaltige Sicherung und Verbesserung von Bodenfunktionen durch intelligente Landbewirtschaftung – Ein Echtzeit-Assistenzsystem für die Praxis.

SOILAssist ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit dem Ziel, den landwirtschaftlichen Bodenschutz bei der Befahrung von Ackerflächen ganzheitlich zu betrachten und negative Veränderungen der Bodenstruktur- und Funktionalität frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, sowie durch angepasstes Management zu erhalten und zu verbessern. 

SOILAssist wird als Teil der Fördermaßnahme BonaRes "Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie" des BMBF im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 gefördert.

Im Rahmen des Teilprojektes "Räumliche Modellierung der feldinternen Befahrungsintensität und deren Auswirkung auf die Bodendichte und Bodenfeuchte" agiert Prof. Dr. Rainer Duttmann als Teilprojektleiter. Ebenso sind Michael Kuhwald und Katja Augustin in diesem Teilprojekt tätig. Inhalt des Teilprojektes ist die räumliche Modellierung zur Quantifizierung feldinterner Befahrungsintensitäten unter Berücksichtigung der räumlichen und zeitlichen Variabilität der in den Boden eingetragenen Drücke innerhalb einer dreijährigen Fruchtfolge.

 

BonaRes-Website

SOILAssist-Projektseite

Teilprojekt Räumliche Modellierung

 

 

 

Angus+

Auswirkungen der Nutzung des geologischen Untergrundes als thermischer, elektrischer oder stofflicher Speicher im Kontext der Energiewende.

Um erneuerbare Energien zu fördern, wird die äußerste Schicht der Erde als Speichermedium immer wichtiger. Vom 17. bis 18. Juli 2013 fand ein Auftaktworkshop zum Thema Oberflächennahe Speicher im Wissenschaftszentrum Kiel statt. Mehr als 100 Teilnehmende sind der Einladung der Angewandte Geowissenschaften Kiel gefolgt, um mögliche Untergrundnutzungen abzustimmen auf die oberirdische Raumplanung, z.B. den Naturschutz. Damit geht das BMBF-Projekt Auswirkungen der Nutzung des geologischen Untergrundes als thermischer, elektrischer oder stofflicher Speicher im Kontext der Energiewende (ANGUS+ & ANGUS+ Projekt-Website) in die Startphase, in der Szenarien zur Berechnung und Auswertung von hydrogeologischen, geophysikalischen sowie thermisch-geochemischen Parametern im Fokus stehen. Beteiligt im seitens des 6. Energieforschungsprogramm geförderten Projektverbund zu Energiespeicher-Technologien sind die Partner Ruhr-Universität Bochum (RUB)Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ)Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Der Lehrstuhl für Physische Geographie LGI&ZfG beteiligte sich mit einem Vortrag zum Thema Digitaler Raumplanungsatlas 3D. Damit Planungen, die für den Untergrund gelten, koordiniert und vorsorgend gesteuert werden können, sollen bis Mitte 2016 Informationen über die Oberflächennutzungen in Schleswig-Holstein für Entscheider in der Politik aufbereitet sein – als web-basiertes Informationssystem  zur Ausweisung von Energiespeicher-Vorrangflächen.

 

Projekt-Website

 

 

 

 

Zentrum für Geoinformation

Das GIS-Netzwerk für Wissen, Innovation, Kommunikation und Technologietransfer in Schleswig-Holstein. 

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