Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

Kommunale Wärmeplanung anschaulich erklärt

10.01.2017

Für einen erfolgreichen Klimaschutz ist die Nutzung erneuerbarer Energien unerlässlich. Jedoch nicht nur im Stromsektor, in welchem erneuerbare Energien bereits eine große Rolle spielen. Ebenfalls im Wärme- und Verkehrssektor, in dem der Anteil erneuerbarer Energien seit Jahren stagniert, ist ein Umstieg unerlässlich um unsere Klimaschutzziele zu erreichen.

Die Versorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser sowie die Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie zeigt großes Potenzial zum Klimaschutz auf. Technisch ausgereifte und Effiziente Technologien zur Minimierung des Energieverbrauchs, sowie einer klimafreundlichen Energieerzeugung gibt es längst. Da ein großer Teil der Treibhausgasemissionen in Deutschland im Wirkungsbereich der Kommunen liegt, stellt die kommunale Wärmeplanung ein Wirksames Instrument zur Energiewende im Wärmebereich dar.

Wie ein kommunaler Wärmeplan aufgestellt wird, zeigt die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. hier verständlich in einer Animation.

Da Geodaten und geographische Informationssysteme in diesem Bereich eine große Bedeutung zukommt, ist dieses Themengebiet auch für Geographen von großem Interesse.

Im Rahmen des zum 01.01.2017 angelaufenen ANGUS II Projektes, welches an das Forschungsprojekt ANGUS+ anknüpft, beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe im Kontext der unterirdischen Energiespeicherung ebenfalls mit diesem Themengebiet.

Informationen zu ANGUS+

Kommunale Wärmeplanung als Animation