Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

WiSe2013

Kulturhistorische Vorträge für Ostsee-Kenner

Logo Heimatgemeinschaft Eckernförde, Heimatgemeinschaft ECK   

(06.03.2013) Unter dem Motto Geschichte – Kultur – Natur: entdecken und erleben findet derzeit in Eckernförde ein vielfältiges Vortragsprogramm derHeimatgemeinschaft Eckernförde auf Carlshöhe statt. Dabei reicht das Themenspektrum von der Fotokunst über die regionale Getränkekultur bis zu der aktuellen medizingeschichtlichen und geoarchäologischen Forschung. Die Heimatgemeinschaft macht sich stark für die Regionen Schwansen, Hütten und Dänischer Wohld: Sie pflegt das kulturhistorische Erbe und fördert den Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz rund um die Stadt Eckernförde. Der Verein hat sieben inhaltlich breit aufgestellte Arbeitsgruppen, z.B. zur Vor- und Frühgeschichte sowie zur Chronik und öffnet wöchentlich an vier Vormittagen den vereinseigenen Buchbestand. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei den Vorträgen mit dabei zu sein – jeweils ab 19.30 Uhr im Theater Carls Showpalast, zum Beispiel zu den Themen historische Infektionskrankheiten und historische Landschaften in dreidimensionaler Darstellung am 11. März und am 15. April.

 


 

Öffentlicher Workshop Umweltsysteme

Mangrove auf Cayo Levisa. Foto: Manuel Dohmen    

(26.02.2013) Am 13. Februar 2013 fand im Rahmen des dritten Master-Jahrgang an der Kieler Geographie der Workshop Umweltsysteme im Wandel statt. Unter dem Motto Vom Ausbeuten, Rutschen und Ertrinken haben die Studierenden im Masterstudiengang Umweltgeographie und Umweltmanagement (UGM) zu ihrer Tagung eingeladen, die auch bei 50 Interessierten außerhalb der Universität auf sehr große Resonanz gestoßen ist. Workshop begleitend haben die Kieler Master-Studierenden im Modul Umweltsysteme: Strukturen und Prozesse einen umfassenden Tagungsband mit inhaltlich hochwertigen Texten im Fachzeitschrift-Stil erarbeitet. Das Themenspektrum reicht von der Energiegewinnung und der Fischerei in der Nordsee über Invasive Arten im Mittelmeer und marine Todeszonen in der Ostsee bis hin zu den vielfältigen Küstenschutzmaßnahmen im Zuge des weltweiten Meeresspiegel-Anstieg. Die aktuellen Themen Schutz gegen Hangrutsch-Katastrophen unter der Wasseroberfläche und an Land sowie Erosionsvorsorge in Gebieten mit Staubsturm-Risiko runden das transdisziplinäre Modulprogramm ab.

 


 

Tag der Geodateninfrastruktur

Banner GDI-SH Tag 2013, LVermGeo SH   

(25.02.2013) Am 28. Februar 2013 lädt das Lenkungsgremium GDI-SH ein zum vierten Tag der Geodateninfrastruktur. Unter dem Motto GDI-SH verbindet finden in Kiel Vorträge und Diskussionen rund um das Thema Geodaten-Nutzung im Institut für Pädagogik der CAU statt. Die Geodaten­infra­struk­tur Schleswig-Holstein (GDI-SH), angegliedert an das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, versteht sich als Premium-Anbieterin von Geodaten. Sie bietet seit Ende November 2012 eine benutzerfreundliche Suchmaschine DANord zu Metadaten und digitalen Karten (Digitaler Atlas Nord), die neue Suchfunktion SH-MIS (Schleswig-Holsteinisches Metainformationssystem) sowie ein entsprechendes Wiki – alles aus einer Hand. Das der Öffentlichkeit und Fachleuten zugängliche Geodaten-Portal läuft unter dem Dach von Geoportal.de, einem deutschlandweiten Service von Bund, Ländern und Kommunen rund um das Thema Landkarten, Luftbilder und Themenkarten. Im Fokus der Tagung im Jahr 2013 stehen Vorträge und Diskussionen zum nominierten Ziel, stets die aktuellsten Daten vorhalten zu können, bestehende Informationssysteme und Anwendungen zu verknüpfen und so Doppelstrukturen zu vermeiden. Das Lenkungsgremium GDI-SH freut sich auf Ihre Online-Anmeldung.

 


 

Kieler Erstsemester kommunizieren Wissenschaft

Science Slam. Foto: SWR, Peter A. Schmidt   

(25.02.2013) Anfang Februar fand eine Poster Session der Erstsemester am Geographischen Institut Kiel statt: Im Rahmen des Seminar Physische Geographie haben über 100 Studierende am 8. Februar 2013 ein populärwissenschaftliches Thema unterhaltsam und zugleich anspruchsvoll präsentiert – wie bei einem Science Slam. Wissenschaftswettstreite sind in Deutschland sehr beliebt: seit mehr als sechs Jahren hat sich das Slam-Fieber von Darmstadt aus verbreitet auf fünfzig weitere Städte. Nun ist auch die Lehre am Geographischen Institut Kiel um das neue Format Science Slam reicher. Wie kann ich mein Thema möglichst prägnant darstellen? Wie gestalte ich ein Poster fachlich richtig und besonders ansprechend? So haben 30 Kleingruppen eine Vielfalt von aktuellen Themen in jeweils nur drei Minuten verständlich erklärt, und dabei auch die im Seminar erlernte Präsentationstechnik erfolgreich angewendet. Die Jury, bestehend aus allen Erstsemestern gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Institut, hat alle Poster bewertet und die besten Beiträge gekürt: Die Poster-Champions freuen sich über eine symbolische Siegprämie, bestehend aus einem Button sowie einer Urkunde im sportlichen Stil. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist: Weitere Science Slams in der Region finden statt am 22. März in Husum und am 5. April in Hamburg.

 


 

Studentische Partizipation der nächsten Generation

Fernbedienungs-Clicker CPS Pulse, Firmenportal Engaging Technologies LLC   

(21.12.2012) Im Wintersemester 2012 sind erstmals elektronische Abstimmungs-Systeme (EVS) am Geographischen Institut Kiel im Einsatz. Die Beschaffung derClicker-Geräte für eine zeitgemäße Lehre hat eine Arbeitsgruppe um den e-Learning Koordinator Herr Dr. Marcel Austenfeld initiiert. Zuvor wurde die aktivierende Quiztechnik an der CAU lediglich an der Medizinischen Fakultät, am Pharmazeutischen Institut und in der Sektion Chemie genutzt. Die Praxis mit deneLK.Medien-finanzierten mobilen Endgeräten zeigt: Das Bewertungs-Tool erhöht die Mitarbeit – es unterstützt das kollaborative Lernen. Auch Lehrende werten die interaktive Technik als hilfreich: der Wissensstand wird auf Knopfdruck sichtbar, und Arbeitsaufträge können direkt auf den Nachholbedarf und individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Für unsere Studierenden steht bereits heute fest: die Clicker-Technik ist der Favorit unter den Seminareinheiten. Die folienkompatible Software Interwrite Response sowie die passenden Geräte dienen dem Uni-weiten Einsatz, und werden vom zentralen e-Learning Service an der CAU vorgehalten, der übrigens auch die Nutzung des Lernmanagementsystem OLAT implementiert hat. Die vorerst 200 neuen Clicker stehen allen Lehrenden der CAU ab sofort zur Verfügung, z.B. als TED im Hörsaal.


 

Tag der Geodateninfrastruktur

Banner GDI-SH Tag 2013, Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein   

(20.12.2012) Sichern Sie sich bereits jetzt Ihre Teilnahme am Tag der Geodateninfrastruktur am 28. Februar 2013 in Kiel. Unter dem Motto GDI-SH verbindet diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung über eine bessere Verknüpfung von Geodaten und den Ausbau von fachlichen sowie technischen Netzwerken. Das Lenkungsgremium GDI-SH freut sich auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 22. Februar.


 

Geodaten-Portal zur Klimawandel-Modellierung

Logo CLIMB, Bayerische Forschungsallianz GmbH

(13.11.2012) Vom 9. bis zum 10. November 2012 fand ein zweitägiger Workshop zum Thema Klimaanpassung im Mittelmeerraum am Kieler Zentrum für Geoinfomation (ZfG) statt. Mehr als sieben hochrangige Vertreter des Projektverbund Climate induced Changes on the Hydrology of Mediterranean Basins (CLIMB) sind der Einladung des Lehrstuhl für Physische Geographie Landschaftsökologie und Geoinformation (LGI) gefolgt, um den aktuellen Stand im Projekt zu analysieren sowie künftige Meilensteine und Arbeitspakete zu definieren. Damit startet für das seit dem Jahr 2010 im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm laufende Projekt die Abschlussphase, in der Risiko-Indikatoren und weitere Werkzeuge für das Wasser-Ressourcenmanagement im Fokus stehen. Beteiligt am Forschungsvorhaben zum besseren Verständnis von hydrologischen Änderungen sind überwiegend Forschende aus den mediterranen Hot Spots der Trockenheit, z.B. aus Italien, der Türkei, Gaza im palästinensischen Autonomiegebiet, Ägypten, Tunesien und Frankreich wie auch die deutschen Partner aus München (LMU), Jülich (FZ Jülich), Oberpfaffenhofen (DLR) und Kiel (ZfG und LGI). Die Denkgruppe hat Großes vor: Ende 2013 sollen Geodaten ausgewählter Gebiete für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Stakeholder und andere Interessierte gebündelt verfügbar sein – als Web Map Service (WMS) mit Bilddateien und Online-Karten.

 


 

CAU goes green: Auszeichnung mit EMAS-Zertifikat

Logo EMAS, Umweltgutachterausschuss des BMU Berlin/Bonn   

(12.11.2012) Am 13. November findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Fest-Veranstaltung ecoversity statt. Den Einstieg in die Zertifizierung nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) hat die CAU bereits im Vorjahr eingeläutet: Seit 2011 erarbeitet der Arbeitskreis Umweltmanagement unter Federführung des Zentralen Umweltbeauftragten, Herrn Kanzler Frank Eisoldt Schritte hin zu einer verbesserten Umweltleistung der Universität. Um das Klima zu schützen und Ressourcen effizienter auf dem Campus einzusetzen begleitet der Umweltmanagement-Koordinator, Herr Dr. Norbert Kopytziok, die Umsetzung der Uni-eigenen Umweltziele. Begonnen hat die Umweltarbeit der CAU bereits im Jahr 1990: Mit der neuen Vision klimaneutrale Universität hält sie nun Kurs in Richtung Grüne Universität, geprüft nach den Kriterien des EU-Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und -betriebsprüfung (EMAS). Ihre Vision und das Gemeinsam-Anpacken präsentieren ausgewählte CAU-Initiativen wie z.B. die Kiel School of Sustainability, das neue Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen PerLe sowie ein Rad-Sharing Projekt in einem vielfältigen Abendprogramm zum Thema Campus & Umwelt. Mit der Zertifizierung zeigt die CAU, dass sie die gesetzlichen Verpflichtungen zum Umweltschutz einhält und das zuvor selbst definierte Nachhaltigkeits-Niveau erfüllt. Alle Studierende und CAU-Angehörige sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 18.30 bis 20.30 Uhr im Klaus-Murmann-Hörsaal in der Leibnizstraße mit dabei zu sein und so ihrer Alma Mater durch Ideen und konkrete Projektvorschläge zu helfen.

 
 


 

Kieler Studierende erkunden kanadische Geosysteme

Bow Lake, Alberta. Foto: Wolfgang Hamer   

(08.10.2012) West Coast field trip: Mit vielen lehrreichen Eindrücken sind 40 Studierende Ende September 2012 aus Kanada zurückgekehrt. Bei ihrem 18-tägigen Geländeaufenthalt konnten Kieler Studierende in den StudiengängenUmweltgeographie und -managementEducation sowie Environmental Management einzigartige Geosysteme kennen lernen. Dabei steht das Systemorientierte Denken und Handeln im Fokus: Die Kieler Studierenden erkunden Best Practice-Beispiele für die nachhaltige Entwicklung von Landschaften und Städten in Westkanada, unter anderem in den fjordartigen Sundgebieten bei Ucluelet auf Vancouver Island, in derGreenest City 2020 Vancouver sowie in den Nationalparks Waterton Lakes und Banff. Darüber hinaus haben die Studierenden aus Befragungen und Experteninterviews wichtige Erkenntnisse rund um das Thema Nachhaltigkeit gewonnen, z.B. zum Urban Gardening und zum Greenways-Konzept. Die Exkursion ermöglicht hat Herr Prof. Wilfried Hoppe (Didaktik der Geographie), gemeinsam mit seinen Kollegen Herr Prof. Hans-Rudolf Bork (Institut für Ökosystemforschung) und Herr Prof. Rainer Duttmann (Lehrstuhl Physische Geographie). Einen Online-Zeitungsartikel zur erfolgreich abgeschlossenen Exkursion bietet die kanadische Tageszeitung Westerly News.

 


 

Symposium LBS 2012

Logo Lehrstuhl für Kartographie, Technische Universität München   

(08.10.2012) Vom 16. bis 18. Oktober 2012 lädt der Lehrstuhl für Kartographie (LfK) der Technischen Universität München ein zum neunten internationalen Symposium LBS 2012. Unter dem Querschnittsthema Location Based Services(LBS) finden in München Vorträge und Diskussionen im Oskar von Miller Forum der Stiftung Bayerisches Baugewerbe statt. Das Symposium richtet sich an alle Interessierte aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie an Studierende aller Fachrichtungen, die Standortbezogene Dienste nutzen oder beforschen. Die interdisziplinäre Plattform soll dem kollegialen Austausch dienen und als Ideenschmiede dazu beitragen, mobile Dienste zu verbessern. Außerdem hilft sie, künftige Auswirkungen der LBS-Nutzung auf Wissenschaft und Gesellschaft besser beurteilen zu können. Insbesondere die mobile Anwendung von Geoinformationen in Echtzeit steht im Fokus der diesjährigen Tagung, unter anderem in virtuellen Umgebungen und durch computergenerierte Kontextinformationen wie z.B. Augmented Reality Systeme (AR). Das Organisationskomitee freut sich auf Ihre Anmeldung: direkt am Veranstaltungstag oder online via Eventplattform.