Zitierregeln des Geographischen Instituts

(2. Aufl., Juni 2000)

Warum Zitierregeln?

Der Umgang mit Literatur oder sonstigen schriftlichen Quellen gehört ganz selbstverständlich zum wissenschaftlichen Arbeiten. Nur korrekte Literaturangaben und Zitate ermöglichen dem Leser, aber auch dem Verfasser eine Überprüfung der Richtigkeit schriftlicher Aussagen. Aus den Literaturangaben und daraus, wie Sie damit umgehen, sind auf den ersten Blick viele Informationen zu ziehen.

Was sind diese Zitierregeln nicht?

Sie sind keine bis ins kleinste gehende Gängelung, wo z.B. ein Doppelpunkt zu stehen hat, oder ob man Anführungszeichen verwendet, oder ob die Jahreszahl vorne oder hinten zu stehen hat. Entscheidend ist, um im Beispiel zu bleiben, dass die Jahreszahl überhaupt genannt wird, dass also Ihre Literaturangaben insgesamt vollständig sind. Selbstverständlich sollte im übrigen sein, dass Sie den Duden nicht auf den Kopf stellen. Was gehört in eine Literaturangabe? Zu unterscheiden ist zwischen

Literaturverzeichnis

In die Literaturliste gehört Die hier gewählte Reihenfolge der Angaben ist üblich. Genauso kann man aber auch das Erscheinungsjahr hinter den Verlagsort bzw. vor die Seitenzahlangabe schreiben. Im Übrigen sortieren Sie die verschiedenen Literaturquellen nach dem Alphabet. Auf einige Besonderheiten sei hingewiesen:

Zitieren von Internet-Quellen

Beim Zitieren von Internetquellen gelten im Grundsatz dieselben Regeln. Das heißt also:

Vollständig und konsequent sein

Fazit: Man kann im Detail variieren. Es gibt z.B. beinahe so viele Zeitschriften und Schriftenreihen wie unterschiedliche Zitieranweisungen für die Autoren. Entscheidend ist: Bei langen Literaturverzeichnissen kann man bei immer wiederkehrenden Zeitschriften, Sammelbänden, Schriftenreihen, Ministerialblättern etc. mit Abkürzungen arbeiten. Dann aber bitte die Abkürzungen zu Beginn des Literaturverzeichnisses erläutern (bitte die üblichen Abkürzungen nehmen. Nur selten gibt es noch keine!)

Literaturhinweise im Text

Hier ist es besonders wichtig, dass Sie sich vergegenwärtigen, was die Literaturhinweise eigentlich sollen. Sie belegen damit, dass das, was Sie schreiben, nicht Ihre eigenen Gedanken, sondern die eines - zu zitierenden - Autors sind. Das ist Ihre Pflicht und gehört zur wissenschaftlichen Redlichkeit. Aber denken Sie an die Leser! Der Text muss flüssig lesbar bleiben. Weiterhin sollte der Leser nicht dazu gezwungen werden, ständig hin- und herzu blättern. Die einfachste und als Standard zu empfehlende Form ist Weitere Möglichkeiten für das Zitieren von Autoren im Text sind: Auch hier ist wichtig: Entscheiden Sie sich für ein Vorgehen und wenden Sie es dann auch konsequent an!

Bitte beachten Sie ...

  1. Einige Nachbarfächer haben verbindlichere Zitiervorschriften. Sie widersprechen diesen Regeln nicht, lassen aber nicht so viel Spielraum.
  2. Auch am Geographischen Institut hat das eine oder andere Mitglied des Lehrkörpers über diese Zitierregeln noch hinausgehende spezielle Vorstellungen, wie es gern zitiert haben möchte. Darüber wird in den jeweiligen Veranstaltungen bei Bedarf gesondert informiert.
  3. Sie liegen nie falsch, wenn Sie sich an einem neueren Band der "Kieler Geographischen Schriften" orientieren.
  4. Wenn Sie Texte anfertigen, die in Reihen oder Zeitschriften veröffentlicht werden sollen, dann wird es pingelig. Dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich exakt an die jeweiligen Vorschriften zu halten.

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