Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

Wirkungen des Klimawandels auf Ausmaß und Frequenz von Wald- und Buschbränden und deren Management am Beispiel des Westens der USA

Das Ausmaß und die Frequenz von Wald- und Buschbränden werden stark vom Klimawandel und den damit verbundenen steigenden Temperaturen beeinflusst. Ziel dieser Arbeit ist es, diesen Zusammenhang zunächst auf globaler Ebene darzustellen und anschließend im Westen der USA näher zu betrachten. Dabei wird vor allem auf die Gründe für die Verlängerung der Fire-Season Length und des häufigeren Auftretens von Fire Weather eingegangen. Zudem wird analysiert, welche Strategien zur Mitigation angewendet werden und wie effektiv diese sind. Zu diesem Zweck wurde aktuelle Fachliteratur recherchiert. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen den Wirkungen des Klimawandels und dem Auftreten und Ausmaß von Bränden. Besonders durch das Ansteigen der Temperaturen und dem damit verbundenen früheren Frühlingsanfang sowie Beginn der Schneeschmelze ist mehr potentieller Brennstoff über einen längeren Zeitraum vorhanden. Dies führt zu einem häufigeren Auftreten von Fire Weather sowie einer Verlängerung der Fire-Season Length. An der Westküste der USA sind außerdem die Auswirkungen des Klimaphänomens El-Niño von Bedeutung, welche zu längeren Trockenperioden führen. Der Umgang mit dieser Entwicklung wird zu einer wachsenden Herausforderung. Bisherige Management- und Mitigationsmaßnahmen müssen dahingehend überdacht werden, inwieweit und an welchen Stellen ein Eingreifen des Menschen überhaupt nötig ist. Feuer stellen zwar einen essentiellen Bestandteil vieler Umweltsysteme dar, die erhöhte Frequenz kann jedoch an vielen Stellen negative Auswirkungen haben.

Verwendete Literatur