Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

Kulturlandschaften nachhaltig gestalten

13.11.2014

Nachhaltigkeit. Foto: Hans-Günther Oed, Rat für nachhaltige Entwicklung

Am 12. November hat ein Seminar zur Nachhaltigkeit im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek stattgefunden. Unter dem Motto Nachhaltigkeit als Handlungsanleitung für eine zukunftsorientierte Daseinsvorsorge diskutierten neun Teilnehmende, wie sie als Akteure der ländlichen Kommunal- und Regionalentwicklung die aktuellen Veränderungsprozesse positiv steuern können.

Kulturlandschaften im Veränderungsprozess

Unter der Leitung von civi.con (Institut für Nachhaltigkeitsmanagement und Evaluation) rückten sie die dringenden Fragen zum Thema Nachhaltigkeitssteuerung in den Fokus: Wie können Kommunen dem demographischen Wandel begegnen? Welche Kriterien sind entscheidend für eine integrative Steuerung? Was macht Public Governance modern und nachhaltig?

Mehr Nachhaltigkeit durch Umdenken und neue Initiativen

Um eine Nachhaltigkeitswirkung zu erzielen, sind Veränderungen im Kopf nötig, meinen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für Projektvorhaben können Best Practice-Beispiele wichtige Impulse geben, z.B. der Klimaschutz in Stadtwerken, Einsparungen im IT-Stromverbrauch sowie Initiativen wie das Urban Gardening-Netzwerk Essbare Stadt Lübeck mit dem Generationen-übergreifenden Projekt Hanse-Apfel und eine Image-Kampagne für die Schlei-Region mit dem neuen Tourismusportal LANGSAMZEIT. Das Fazit: „Um mehr Bürgerzentrierung und kooperative Kontrolle zuzulassen, ist Mut und Fehlerbereitschaft nötig: Wir brauchen Veränderungen – auch in Governance-Prozessen“, so die Seminarleiter Gerd Neuner und Dr. Hans Meves.

Informationen des Rat für Nachhaltige Entwicklung

Broschüre Nachhaltige Entwicklung in Deutschland

Bestandsaufnahme zur kommunalen Nachhaltigkeitssteuerung

Fernsehbeitrag zum Thema Essbare Stadt Andernach am Rhein

Zeitungsbeitrag SHZ zum Thema LANGSAMZEIT von Sven Windmann