Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

WiSe2012

Tagung Geoinformatik 2012

Logo Geoinformatik 2012, Universität Osnabrück   

(19.03.2012) Vom 28. bis 30. März 2012 findet die Fachtagung Geoinformatik 2012 in Braunschweig statt, die abzielt auf Entwicklung, Lösungen und Vermarktungschancen in der Geoinformatik. Entsprechend dem Motto Mobilität und Umwelt diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung auf dem neu errichteten Campus Nord der Technischen Universität. Schwerpunkte der diesjährigen Tagung sind Informationssysteme in Verkehrs- und Mobilitätsmanagement, Fahrzeugtechnik sowie Infrastrukturplanung, darunter auch Sensornetzwerke für Mobilitätsmanagement und Umweltmonitoring. Abgerundet wird die Geoinformatik 2012 durch Ausstellerstände und Posterpräsentationen in der Mehrzweckhalle neben dem Hörsaalgebäude. Der Lehrstuhl für Phyische Geographie LGI&ZfG beteiligt sich mit einem Vortrag zum Thema Transportlogistik bei der Energiemaisernte - Analysen zum Befahrungsaufwand mit GIS. Das Organisations-Team der Veranstalter Institut für Geodäsie und Photogrammetrie der TU Braunschweig (igp)Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland (GiN)Gesellschaft für Geoinformatik (GfGI) und Niedersächsisches Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) freut sich auf Ihre Anmeldung: am Veranstaltungstag direkt auf dem Campus oder online bis zum 26. März.


 

7. ExtremWetterKongress

Logo EWK, verändert, Institut für Wetter- und Klimakommunikation GmbH   

(09.03.2012) Vom 20. bis 23. März 2012 lädt das Institut für Wetter- und Klimakommunikation GmbH (IWK) ein zum siebten ExtremWetterKongress nach Hamburg. Unter dem Motto Klima.Folgen.Forschung finden auf dem Gelände vonStudio Hamburg Vorträge und Diskussionen rund um das Thema Extreme Wetterereignisse und Klimawandel in zwei Filmstudios statt. Unter dem Dach des Produktions- und Dienstleistungszentrum für Film und Fernsehen macht sich der Kongress stark für mehr Verständnis zu Prozessen extremer Wetterereignisse, und bietet eine Plattform für Vorträge und Diskussion mit national und international renommierten Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie den Medien. Der im Jahr 2006 initiierte ExtremWetterKongress ist mit über 1500 Teilnehmenden das derzeit größte jährliche Treffen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit in Europa, zu dem alle Interessierte herzlich eingeladen sind. Die Organisatoren des Kongress 2012, Herr Frank Böttcher und Herr Alexander Hübener, freuen sich auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 14. März.


 

Prähistorische Besiedlung von Mallorca

Talayotische Fundplätze, Lehrstühle Prähistorische Archäologie und Physische Geographie der CAU Kiel   

(08.03.2012) Landschaftsentwicklung und prähistorische Siedlungen sind für die Rekonstruktion von vormaligen Umweltbedingungen wichtige Themen. Aber welche Hinweise geben uns archäologische Fundplätze auf die Siedlungsentwicklung? Eine druckfrische Vorstudie der Lehrstühle Prähistorische Archäologie sowie Physische Geographie ergründet, wie Menschen die Baleareninsel Mallorca vor ungefähr 4500 Jahren besiedelt haben, welche räumlichen Muster wir heute durch Geographische Informationssysteme (GIS) für unterschiedliche Zeitscheiben rekonstruieren können und an welchen Orten sich Siedlungszentren entwickelten. Warum gerade Mallorca? Der durch die Insellage vergleichsweise isolierte Raum eignet sich nicht nur hervorragend als Forschungslabor für räumliche Analysen. Er enthält außerdem landschaftsprägende Monumentalbauten – Talayots, Taulas und Navetas. Die interdisziplinäre Studie zeigt: Cluster kontinuierlicher Siedlungen bis in die Römerzeit liegen im Norden bei Pollença und Alcúdia, im Osten bei Artà, Son Severa und Capdepera sowie im Westen zwischen Andratx und Valldemossa. Die Ergebnisse der Analyse finden Sie in der Fachbibliothek am Institut für Ur- und Frühgeschichte im Tagungsband As time goes by? Monumentality, Landscapes and the Temporal Perspective.


 

Ringvorlesung zur Natur- und Kulturlandschaft läuft

Mammut, U.S. National Park Service   

(05.01.2012) Anfang Dezember 2011 ist die Ringvorlesung Natur- und Kulturlandschaft gestartet. Unter dem Motto tier und landschaft seit der eiszeithaben die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät und das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) bereits interessante Einblicke in den Faunenwandel vom Rentier zum Rothirsch, in die Geoarchäologie am Ostseegrund sowie in die Lebenswelt des Homo heidelbergensis initiiert. Im neuen Jahr setzt die Vortragsreihe zur nacheiszeitlichen Natur- und Kulturlandschaft fort: An weiteren sechs Donnerstags-Terminen behandeln Fachleute die Fragestellungen potenziell natürliche Vegetation sowie Einfluss von Tieren und Menschen auf das Landschaftsbild. Welche Vegetation müssen wir uns im Holozän vorstellen? Inwiefern wirken Tiere als Landschaftsgestalter? In diesem Sinne werden Expertinnen und Experten aus Ökosystemforschung, Geographie, Archäologie und Ökologie einführen in die Landschaftsentwicklung gestern und heute. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, jeweils in der Zeit von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal F im Auditorium Maximum mit dabei zu sein, zum Beispiel zu den ThemenParklandschaft oder dichter Wald? und 3D-Visualisierung historischer Landschaften am 12. und 19. Januar.


 

Natursport-GIS fördert Natura2000

Logo Natura2000 und Sport, LSV SH   

(30.12.2011) Seit September 2011 hält der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) eine interaktive Landkarte mit hilfreichen Informationen für Natursportlerinnen und Natursportler bereit. Das neue, internetgestützte Geographische Informationssystem (Web-GIS) ermöglicht einen einfachen Zugriff auf umfassende Inhalte rund um das Thema Natura2000 und Sport. Die innovative Benutzeroberfläche bündelt komplexe Informationen, darunter Karten, Luftbilder und Informationen zu den Natura2000-Gebieten im Bundesland. Außerdem sind die Gebietskulissen der Freiwilligen Vereinbarungen (FV), Natursport-Standorte, weitere Infrastrukturangebote überwiegend für den Wassersport sowie nützliches Hintergrundwissen abrufbar. Das Informationssystem löst damit die bisherige, umständliche Informationsbeschaffung ab: Es erleichtert insbesondere das Monitoring von Natura2000-Flächen mit Erholungs- und Erlebnisfunktion. Außerdem bietet es sportlich Aktiven eine aktuelle, leicht bedienbare Plattform, um künftige Freizeitaktivitäten in Schleswig-Holstein naturverträglichzu gestalten. Entwickler der innovativen Planungshilfe ist das Zentrum für Geoinformation (ZfG) an der CAU zu Kiel.


 

Vorlesung „Das Alter der Erde“

Logo Math-Nat-Fakultät, CAU Kiel   

(15.12.2011) Am 19. Dezember 2011 wird Herr Dr. Ralf Halama eine Probevorlesung im Rahmen seines Habilitationsverfahrens in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät abhalten. Thema des halbstündigen Vortrags istDas Alter der Erde und die Entwicklung der Geochronologie. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Geowissenschaften prägen das Verständnis der Geschichte unseres Planeten, und verschaffen uns Einblick in die sich wandelnden Umweltbedingungen in geologischen Zeiträumen. In der Geochronologie werden fortlaufend neue Methoden zur Gesteins-, Sediment- und Wässerdatierung entwickelt, beispielsweise die auf radiogenem Zerfall basierenden Isotopenmethoden. Neben der öffentlich zugänglichen Probevorlesung werden Vertreterinnen und Vertreter aus der Sektion Geowissenschaften das Habilitationsverfahren des Geochemikers und Petrologen Halama begleiten. Bereits in der Vorwoche hatte die Geophysikerin Frau Juniorprofessorin Heidrun Kopp ihren Vortrag präsentiert zum hochaktuellen Thema Mapping the Oceans: From Lead Lines to Google Ocean. Die Probevorlesung zur Geochronologie am kommenden Montag startet um 17 Uhr in der Ludewig-Meyn-Str. 12, Hörsaal 7.


 

Weltbodentag 2011 - Aktionstag für den Boden

Mutter-Erde-Labyrinth von Ruthild Tillmann, R. Tillmann   

(01.12.2011) Am 5. und 6. Dezember 2011 laden der Bundesverband Boden (BVB) und die Deutsche Bodenkundliche Gesesllschaft (DBG) ein zum Weltbodentag 2011 in Berlin: Die zweitägige Veranstaltung startet mit der Prämierung zur Aktion Boden des Jahres 2012. Außerdem thematisiert das Fachsymposium Bodenbewusstsein das Beispielthema Moorböden für den Bildungsbereich. Am Folgetag findet eine Fachtagung unter dem Motto Peak Soil: Böden in der Krise? statt, bei der Fachleute zum nationalen und internationalen Bodenschutz, zu Landnutzungskonkurrenz und Flächenverbrauch diskutieren. Begleitend vermittelt die Ausstellung Schutz von Böden und Niedermooren in Brandenburg sowie die Wanderausstellung LandschafftRessourcen neue Blickwinkel auf den Bodenschutz. Die durch das Umweltbundesamt (UBA)geförderte Veranstaltung findet statt in den Räumen der Landesvertretungen der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt, In den Ministergärten 3 und in der Luisenstraße 18.

 


 

Ringvorlesung zur Umweltethik ist gestartet

Gemälde Gustav Radbruch, CAU Kiel   

(23.11.2011) Mitte November ist die Ringvorlesung zum Thema In welcher Umwelt wollen wir leben? gestartet: In seinem Eröffnungsvortrag zur Fragestellung Kann die Natur durch den Menschen gewinnen? hat Herr Prof. Klaus Michael Meyer-Abich aus Hamburg rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörer mit seiner holistischen Sicht auf die Mitwelt begeistert. Damit ist die Inaugural-Ringvorlesung zur Umweltethik am neu gegründeten, transdisziplinären Gustav-Radbruch-Netzwerk an der CAU eröffnet: An weiteren sieben Mittwochs-Terminen behandeln Fachleute aktuelle Fragestellungen zur lebensfreundlichen Kultivierung unserer natürlichen Umwelt. Welche Herausforderungen und Chancen resultieren aus dem sich wandelnden Selbstverständnis der Menschen im Kontext aktueller Umweltveränderungen? In diesem Sinne werden Expertinnen und Experten aus Philosophie, Medizin- und Wirtschaftsethik, Theologie sowie Kultur- und Meereswissenschaften gemeinsam arbeiten und damit dem Rechtsphilosophen Radbruch nachtun. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, jeweils in der Zeit von 20 bis 22 Uhr im Klaus-Murmann-Hörsaal in der Leibnizstraße mit dabei zu sein, zum Beispiel zu den Themen Energielandschaften und Umweltdynamik am 30. November und 7. Dezember.


 

Tagung Geoinformatik 2012

Logo Geoinformatik 2012, Universität Osnabrück   

(28.10.2011) Beteiligen Sie sich an der Geoinformatik 2012 vom 28. bis zum 30. März 2012 in Braunschweig. Unter dem Motto Mobilität und Umwelt diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung über Potenziale der Geoinformatik und benachbarter Disziplinen. Das Organisations-Team freut sich auf Ihren inhaltlichen Beitrag bis zum 15. November.