Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

WiSe2014

Tagung The Face of the Earth

Banner General Assembly 2014, EGU

(27.03.2014) Vom 27. April bis 2. Mai 2014 lädt die European Geosciences Union (EGU) ein zur General Assembly 2014. Unter dem Motto The Face of the Earth – Process and Form finden in Wien Vorträge und Diskussionen im Austria Center Vienna statt. Die Generalversammlung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geo- und Erdwissenschaften. Die Zusammenkunft dient dem übergreifenden und internationalen Austausch, auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Insbesondere die Vielfalt von geowissenschaftlichen Prozessen steht im Fokus – im Kontext Gesteine, Gewässer, Lebewesen sowie Atmosphäre und Weltraum. Gemeinsam mit der Abteilung für Ökosystemforschung und Geoarchäologie beteiligt sich der Lehrstuhl Physische Geographie LGI&ZfG mit einem Posterbeitrag zum Thema Historical impact of dams and weirs on the fluvial system in the low order rivers of central Europe. Die Tagung bietet außerdem den Launch des neuen Open Access-Journal SOIL. Das interaktive Magazin soll eine Plattform für multidisziplinäre Beiträge zum System Boden bieten und geht im Mai 2014 mit einem Uploadbereich für Paper online. Das Organisationskomitee freut sich auf Ihre Anmeldung: direkt am Bruno-Kreisky-Platz oder online via Eventplattform bis Tagungsende.

Tagungsprogramm
 
Online-Portal planeterde des BMBF zum Thema Geowissenschaften
 
Näheres zum Erbe historischer Dämme in zentraleuropäischen Flusstälern
 
Link zur Online-Anmeldung
 
Anreise-Beschreibung

 


 
Tagung Geoinformatik 2014

HafenCity Universität Hamburg. Foto: Jochen Schiewe(13.03.2014) Vom 26. bis 28. März 2014 findet die Fachtagung Geoinformatik 2014 in Hamburg statt, die abzielt auf Entwicklung, Lösungen und Vermarktungschancen in der Geoinformatik. Entsprechend dem Motto Geoinformationen öffnen das Tor zur Welt diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung im Neubau der HafenCity Universität: Ist die Trennung zwischen Vektor- und Rasteranalyse noch sinnvoll? Welche Bedeutung haben Location Based Services (LBS) für das mobile Internet und wie können Augmented Reality Systeme (AR) im Tunnelbau nützlich sein? Schwerpunkte der Tagung, die gemeinsam mit der DGPF-Jahrestagung und dem Deutschen Kartographentag stattfindet, sind die Chancen und Herausforderungen von genauen Geoinformationen. Der Lehrstuhl für Physische Geographie LGI&ZfG beteiligt sich mit Posterbeiträgen zu den Themen ANGUS+: Ein räumliches Entscheidungsunterstützungssystem für Raumplanung im geologischen Untergrund sowie Das CLIMBPortal: Eine projektbezogene Geodateninfrastruktur. Das Organisations-Team der Veranstalter Deutsche Gesellschaft für Kartographie (DGfK), Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF), Gesellschaft für Geoinformatik (GfGI) und Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland (GiN) freut sich auf Ihre Anmeldung: an den Veranstaltungstagen direkt in der Überseeallee oder online bis zum 20. März.

Tagungsprogramm

Posterbeitrag ANGUS+

Posterbeitrag CLIMB-Geoportal

Online-Anmeldeformular

Anreise-Beschreibung

 
 


Nachhaltige Landwirtschaft

Logo Internationales Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe, FAO(11.03.2014) Das Jahr 2014 ist das Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe: Die weltweite Aktion der UN zeigt, dass eine kleinskalige, nichtindustrielle Landwirtschaft wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüllt und das Ökosystem Boden schützt. Auch in Deutschland sprechen sich die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und das Umweltbundesamt (UBA) dafür aus, die Stickstoffbelastung zu verringern und den Ökolandbau sowie eine umweltfreundlichere Tierhaltung voranzubringen. Das Land Schleswig-Holstein fördert Produktionsformen, die weniger intensiv und bodenschonend sind – unter anderem durch die EU-Maßnahme Vielfalt beim Anbau von Kulturen auf Ackerflächen. Im so genannten Greening werden Umweltleistungen für den Klima-, Arten- und Kulturlandschaftsschutz honoriert. Auch der Ökolandbau-Flächenanteil – derzeit mit 3,5 Prozent das Schlusslicht im bundesweiten Vergleich – soll bis ins Jahr 2017 auf sieben Prozent wachsen und so den aktuellen deutschen Durchschnitt von 6,2 Prozent übertreffen. Zur nachhaltigen Produktion in Schleswig-Holstein findet am 17. März 2014 in Kiel eine agrarpolitische Tagung des Bündnis Meine Landwirtschaft statt. Sie bietet eine Diskussionsplattform für Landwirtinnen und Landwirte sowie alle Interessierte zu dem Ziel, das Arten- und Höfesterben zu stoppen und den Hunger in der Welt zu bekämpfen.

Einladung Tagung zur Agrarpolitik in SH

Näheres zur Förderung des Ökolandbau in SH

Flyer zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU des BMEL

Informationen der FAO zum International Year of Family Farming (IYFF)

Literatur-Tipp Weltagrarbericht: Wege aus der Hungerkrise von ZsL 2013

Link zum Podcast How to Feed the World?

 


 
Kieler Klima-Geoportal online

Logo EU-CLIMB Projekt(07.03.2014) Am 28. Februar 2014 ging ein Geodaten-Portal zum Thema Klimaanpassung im Mittelmeerraum online. Mehr als 3000 Datensätze zu ihren Forschungsergebnissen haben 19 Projektpartner im Projektverbund Climate induced Changes on the Hydrology of Mediterranean Basins (CLIMB) für die Austauschplattform geliefert. Das neue Online-Geoportal (Web-GIS) präsentiert nicht nur räumliche Inhalte als Web Map Service (WMS) und Katalog, sondern auch eine Zeitreihen-Applikation zur einheitlichen Darstellung von hydrologischen und sozio-ökonomischen Risiko-Indikatoren. CLIMB, das seit dem Jahr 2010 im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert worden ist, untersucht die Folgen des Klimawandel und dient der Risiko-Modellierung von Trockenheit. Zuvor fehlten Analysemodelle und effektive Kontrollsysteme für hydrologische Veränderungen. Jetzt unterstützt das Kieler Klima-Geoportal sichere regionale Prognosen – basierend auf validierbaren Daten. Auch durch seine hohe räumliche Auflösung ist es eine wertvolle Planungshilfe für die Wasserwirtschaft. Das durch den Lehrstuhl für Physische Geographie erstellte, benutzerfreundliche Geoportal bietet graphisch aufbereitete Inhalte und steht für alle Interessierte online zur Verfügung.

Link zum Klima-Geoportal

Posterbeitrag zum Klima-Geoportal

Näheres zur Projektplattform CLIMB

Pressetext der Bayerischen Forschungsallianz

Broschüre zum Forschungscluster CLIWASEC

 


 
Gefahrenquelle Bodenverdichtung

Bodenverdichtung_Laboe_Daniela_Petavrakis.jpg(03.03.2014) Auch in diesem Jahr stellt sich die Arbeitsgruppe Landschaftsökologie und Geoinformation der Aufgabe, den Bodenschutz zu fördern. Anfang Februar 2014 haben Studierende ein Poster zur Erosion durch Bodenbearbeitung (Tillage Erosion) erarbeitet. Die studentische Wertung: Vieles weist darauf hin, dass Tillage Erosion ähnlich viel Schaden verursacht wie die Wassererosion. Als große Herausforderung für die Landwirtschaft benennt der Bodenschutzbericht aus dem Jahr 2013 die Verdichtung der Böden – neben Humusschwund und Erosion durch Wind und Wasser. Die Arbeitsgruppe LGI hat die Gefahrenquelle Verdichtung in Kooperation mit dem Thünen-Institut in einer räumlichen Studie untersucht. Mehr als 62 Prozent einer repräsentativen Ackerfläche werden bei der Maisernte befahren, überwiegend sogar mehrfach. Um unnötige Wege zu vermeiden, kommt eine Umgestaltung der Schlagflächen infrage, doch auch besser angepasste Ernteabschnitte sind bereits hilfreich. So sinkt die Radlast und damit das Verdichtungs- und Erosionsrisiko. Eine reduzierte Befahrungsintensität gewährleistet, dass die Böden ihre Aufgaben im Ökosystem, für den Klimaschutz und die Ernährungssicherheit auch in Zukunft erfüllen können. 

Posterbeitrag zum Thema Tillage Erosion

Dritter Bodenschutzbericht der Bundesregierung

Informationen des USDA zum Thema Tillage Erosion

Link zum Artikel-Download Soil and Tillage Research

Link zum Broschüren-Download Gute fachliche Praxis

  


 
Best Practice im Bodenschutz

Logo ECAF(24.02.2014) Vom 1. bis 3. April 2014 lädt die European Conservation Agriculture Federation (ECAF) gemeinsam mit dem Französischen Institut für Nachhaltige Landwirtschaft (IAD) ein zur Green Carbon Conference. Unter dem Motto Green Carbon: Making Sustainable Agriculture Realfinden in Brüssel Vorträge und Diskussionen im Bedford Hotel statt. Die Konferenz richtet sich an alle Interessierte aus Wissenschaft und Landwirtschaft sowie an Stakeholder im Bereich Nachhaltige Landwirtschaft und Umweltmanagement. Der Austausch dient einem besseren Bodenschutz durch Conservation Agriculture (CA), eine boden- und klimafreundliche Landwirtschaft, welche auf Fruchtfolgen, dauerhafte Bodenbedeckung und eine minimale Bodenbearbeitung setzt. Insbesondere die Themen Soil Organic Carbon (SOC) und Bodengesundheit stehen im Fokus – im Kontext von Ecosystem Services, Kohlenstoffausstoß und Anpassung an den Klimawandel. Die Konferenz soll auf die zentrale Bedeutung der CA zur Erreichung der CAP 2020-Ziele aufmerksam machen und bietet Fachvorträge aus Wissenschaft und Praxis, unter anderem von Herrn Prof. Amir Kassam und Herrn Tony Reynolds. Das Organisationskomitee freut sich auf Ihre Anmeldung: direkt in der Zuidstraße oder online via Eventplattform bis zum 10. März.

Konferenzprogramm

Einladung zum Kongress

Informationen der FAO zum Thema Conservation Agriculture

CAP 2020-Diskussionsplattform zur Gemeinsamen Agrarpolitik in Europa

Online-Anmeldeformular

Anreise-Beschreibung

 


 
Tag der Hydrologie

TDH2014(10.02.2014) Vom 20. bis 21. März 2014 lädt die Professur für Angewandte Physische Geographie gemeinsam mit dem Aueninstitut Neuburg ein zum Tag der Hydrologie 2014. Unter dem Motto Wasser – Landschaft – Mensch: In Vergangenheit und Zukunft finden Vorträge und Diskussionen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt statt. Die von der Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften (FgHW) in der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) initiierte Veranstaltungsreihe fördert interdisziplinäre Ansätze bei kritischen Wasserthemen. Rund um das Thema Wasser bietet der 16. Tag der Hydrologie vielfältige Sessions zu aktuellen Fragestellungen: Im Fokus Mensch stehen die Trinkwasserqualität und Hochwasserereignisse. Eine Session zur Landschaft behandelt Niedrigwasser-Prognosen und wie diese in der Praxis nützlich sind. Eine dritte Session thematisiert die Ökosystem-Leistungen der deutschen Flussauen im Kontext von EU-Richtlinien und steigendem Nutzungsdruck. Eine Exkursion in den Donau-Auenwald rundet das Tagungsprogramm ab. Die Organisatoren der Jahrestagung 2014, Herr Prof. Bernd Cyffka und Frau Michaela Walter-Rückel, freuen sich auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 12. März.

Tagungsprogramm

Flyer zum Tag der Hydrologie 2014

Web-GIS Flussauen in Deutschland

Online-Anmeldeformular

Anreise-Beschreibung

 


 
Öffentlicher Workshop Umweltsysteme

Herausforderung Mensch(10.02.2014) Am 7. Februar 2014 hat am Geographischen Institut Kiel ein Workshop zur Analyse von Umweltsystemen stattgefunden. Unter dem Motto Herausforderung Mensch: Wie viel Veränderung verträgt ein Umweltsystem? haben angehende Master of Umweltgeographie und -management (UGM) zum Workshop eingeladen. Im Keynote-Vortrag zeigte der Kieler Paläo-Ozeanograph Mario Molina-Kescher vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, wie Neodym-Isotope zur Rekonstruktion der Ozeanzirkulation unseres Planeten beitragen. Welche Nutzungs- und Managementansätze ermöglichen es, die Dynamiken in marinen und terrestrischen Systemen positiv zu verändern? Welche Prozesse beeinflussen wir Menschen maßgeblich? In drei Sessions präsentierten die Studierenden eigene Poster-Beiträge, unter anderem zum rasant steigenden Anteil von Plastikmüll im Meer sowie zum Misserfolg traditioneller Feuermangement-Werkzeuge in Nordamerika. Initiiert wurde das Lernprojekt, welches das eigenständige und ergebnisoffene Forschen fördert, durch Herrn Prof. Rainer Duttmann: Gemeinsam mit seinen Studierenden setzt der Geograph Akzente auf forschungsbasierte Lehre. Durch ihre Arbeit zeigen die Master-Studierenden, dass aktuelle Managementkonzepte schon im Studium greifbar werden.

Abstracts der studentischen Fachbeiträge

Posterbeitrag zu Windkraftparks in der Nordsee

Informationen der UNESCO zur Verschmutzung der Weltmeere

Informationen des US Forest Service zum Wildfire Management

Forschungsbasierte Lehre an der CAU zu Kiel

 


 
Internationales Umweltmanagement spielend erleben

Foto Brettspiel WWD 2014 Ramsar(27.01.2014) Am 2. Februar 2014 findet der Weltfeuchtgebietstag statt. Zum 43. Jahrestag der Ramsar-Konvention gibt es für Kinder und Jugendliche ein neues Gesellschaftsspiel zum Thema Feuchtgebietsschutz. Das diesjährige Motto Wetlands and Agriculture: Partners for Growth betont, dass Feuchtgebiete nicht nur als Lebensräume für spezialisierte Pflanzen- und Tierarten dienen, sondern auch als landwirtschaftliche Infrastruktur. Die Landflächen verfügen über fruchtbare Böden und sind weltweit stark gefährdet durch eine Wasserentnahme für die Landwirtschaft. Die Ramsar-Konvention, ein internationales Übereinkommen zum Schutz der vom Wasser geprägten Ökosysteme, fördert eine nachhaltige Nutzung in insgesamt mehr als zweitausend Gebieten, darunter das in Europa hochrangige Schleswig-Holsteinische Wattenmeer. Sie empfiehlt Renaturierungsmaßnahmen, die Kommunikation von Ökosystem-Leistungen sowie eine angepasste Landwirtschaft. Auch der Datenaustausch ist wichtig: Für alle Interessierte steht eine Online-Datenbank und ein anschaulicher Web Map Service (WMS) zur Verfügung. Das zum Weltfeuchtgebietstag 2014 entwickelte Brettspiel ist als druckfähige Version online und kostenfrei verfügbar. 

Broschüre zum Weltfeuchtgebietstag 2014

Bericht Feuchtgebietsschutz in Deutschland

Handbuch der Ramsar-Konvention des BMU

Näheres zum Ramsar-Gebiet Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Filmbeitrag zum Thema Wetlands: Keeping our planet alive and well

Spielbrett-Druckvorlage

 


 
Kostbare Ackerflächen neu kartiert

Kartenausschnitt Ertragspotenzial Ackerböden in  Deutschland, BGR(13.01.2014) Böden sind die Grundlage unserer Lebensmittelversorgung. Ertragreiche Böden sind kostbare Ressourcen – und sie schützen Wasser, Klima und Biodiversität. Wo liegen die besten Böden Deutschlands? Wie wird ihre Qualität im globalen Maßstab vergleichbar? Welche Gefährdungen gibt es regional? Die fruchtbaren Ackerflächen zeigt eine neue Kartendarstellung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Spitzenreiter sind die Löss-Böden bei Köln, Magdeburg und in Thüringen wegen ihrer guten Wasser-Speicherung und Durchwurzelung. Gefährdet sind dagegen leichte Sandböden in den eiszeitgeprägten östlichen Bundesländern, wenn im Sommer mehr Wasser verdunstet als der Regen nachliefern kann. Die Karteninhalte zum ackerbaulichen Ertragspotenzial der Böden basieren auf dem internationalen Bewertungswerkzeug Müncheberger Soil Quality Rating (SQR), das bodenkundliche und klimatische Basisdaten länderübergreifend verrechnet. Auch um Böden in der World Reference Base for Soil Resources (WRB) klassifizieren zu können, sind Datenbankanwendungen zur Übersetzung national üblicher Methoden notwendig. Die für Geoinformationen typischen großen Datenmengen dienen dem E-Government, z.B. für eine einheitliche Geodateninfrastruktur in Europa (INSPIRE)

Link zum Karten-Download Geozentrum Hannover

WRB-Ableitungsschlüssel zur Bodenklassierung der BGR

Näheres zum Müncheberger Soil Quality Rating in Deutschland

Informationen der Europäischen Kommission zur INSPIRE-Richtlinie

  



Anders Lernen: Erstsemester kommunizieren Wissenschaft

 

Logo Ökologischer Fußabdruck CAU Kiel(17.12.2013) Anfang Dezember fand eine Special Session der Erstsemester am Geographischen Institut Kiel statt: Im Rahmen des Seminar Physische Geographie haben über 170 Studierende am 11. und 12. Dezember 2013 eine eigene Analyse zum Ökologischen Fußabdruck präsentiert – einmal ganz anders und wie bei einem Knowledge-Café. Aus dem Wissensmanagement abgeleitete Workshop-Methoden sind in der modernen Lehre sehr beliebt, nun auch in der Lehre am Geographischen Institut Kiel. Liegt mein Ökologischer Fußabdruck unter dem deutschen Durchschnitt von vier bis fünf Hektar? Wie kann ich CO2-Einsparmöglickeiten im Bereich Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum verständlich und prägnant darstellen? Wie gestalte ich eine Diskussion zum Umweltbewusstsein fachlich richtig und ansprechend? So haben 21 Kleingruppen konkrete Schritte der Treibhausgas-Minimierung ausgetauscht, das eigene Wissen ergänzt und aktualisiert, und dabei auch die im Seminar erlernte Präsentations- und Moderationstechnik erfolgreich angewendet. Das vorweihnachtliche Fazit: zur Verkleinerung des Ökologischen Fußabdruck ist Vieles machbar – fleischarme Ernährung und neu abgedichtete Fensterrahmen, umweltverträgliches Pendeln zur Uni sowie Kühlschrank-Abtauen und Umsteigen auf LED-Leuchten in der Wohngemeinschaft. 

Ecological Footprint Atlas 2010

Näheres zum Europa-weiten Vergleich Lebenslanges Lernen

Literatur-Tipp Warum Lernen glücklich macht von Bertelsmann Stiftung 2009

Seminarfoto

 

 

 

 

 


 

 

 

 
Geodaten verbessern die Wasserwirtschaft

Logo EU-CLIMB Projekt(04.12.2013) Am 21. November 2013 fand eine Fachkonferenz zum Thema Klimaanpassung im Mittelmeerraum in Brüssel statt. Mehr als 100 Teilnehmende sind der Einladung der bayerischen Landesvertretung bei der EU gefolgt, um die im Projektverbund Climate induced Changes on the Hydrology of Mediterranean Basins (CLIMB) erarbeiteten Forschungsergebnisse auszutauschen. Damit geht die Abschlussphase des im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm laufenden Projektes in die letzte Runde, in welcher die Risiko-Modellierung von Trockenheit sowie ein neu aufgebauter hydrologischer Datenspeicher im Fokus stehen. Um Wasserressourcen und Böden besser bewirtschaften zu können, sind regionenspezifische Klimawandel-Modelle, zuverlässige Überwachungssysteme und sozio-ökonomische Analysen erforderlich. Ein entsprechendes Online-Geoportal (Web-GIS) hat der Lehrstuhl für Physische Geographie dem Fachpublikum aus Italien, der Türkei, dem palästinensischen Autonomiegebiet, Ägypten, Tunesien und Frankreich sowie den Stakeholdern vorgestellt. Ab Ende Februar 2014 sollen auch andere Interessierte die gebündelten Geodaten abrufen können über einen Web Map Service (WMS) mit Bilddateien und Online-Karten – als Planungshilfe für eine trockenheitsangepasste, vorbeugende Wasserwirtschaft.

Projektplattform CLIMB

Näheres zum CLIMB-Projektergebnis

Broschüre zum Forschungscluster CLIWASEC

Poster zu den Arbeitspaketen im CLIMB-Projekt

Filmbeitrag zum Thema CLIMB: Voyage in the blue

 


 
Weltbodentag 2013 - Aktionstag für den Boden

Weinberg(19.11.2013) Am 5. und 6. Dezember 2013 laden der Bundesverband Boden (BVB) und die Deutsche Bodenkundliche Gesesllschaft (DBG) ein zum Weltbodentag 2013 in Berlin: Die zweitägige Veranstaltung startet mit einer Festveranstaltung zur Aktion Boden des Jahres 2014. Außerdem thematisiert das Fachsymposium der Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) das Thema Weinbergsböden – Öffentlichkeitsarbeit und Weinmarketing. Am Folgetag findet eine Fachtagung unter dem Motto Wie viel Boden brauchen wir? statt, bei der Fachleute die nachhaltige Nutzung der Ressource Boden auf globaler und regionaler Ebene diskutieren. Begleitend vermitteln die Ausstellungen Weinbergsböden und Terroir sowie Flächeninanspruchname und Bodenversiegelung neue und wichtige Blickwinkel auf den Bodenschutz. Die durch das Umweltbundesamt (UBA) geförderte Veranstaltung findet statt in den Räumen der Landesvertretung des Landes Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6 sowie im Presse- und  Besucherzentrum am Reichstagsufer 14. Das Organisations-Team des Aktionstag freut sich auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 25. November.

Flyer Boden des Jahres 2013

Steckbrief Boden des Jahres 2013

Einladung zum Weltbodentag 2013

Online-Anmeldung

  


 

 

Tag der Nachhaltigkeit

 

 

 

 

klik2030(14.11.2013) Am 12. November hat an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) der erste Nachhaltigkeitstag stattgefunden. In Workshops und Vorträgen kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende sowie alle Interessierte miteinander ins Gespräch zur Nachhaltigkeit auf dem Campus. Wie können bestehende Gebäude energetisch so saniert werden, dass sie gleichzeitig zeitgemäßes Lernen durch mehr Offenheit, flächendeckendes WLAN und neue Lernzonen unterstützen? Wie kann auf die aktuelle Lehre-Transformation hin zur Studierendenzentrierung und Ortsunabhängigkeit adäquat reagiert, und wie können Lernräume für Kollaboration, informelles Lernen und E-Learning gestaltet werden? Was hilft dabei, die Umweltbelastungen der CAU zu reduzieren? Um bis 2030 klimaneutral zu werden, fördert das Ende 2012 gestartete Projekt klima konzept 2030 (klik) unter Leitung des Umweltmanagement-Koordinators Dr. Norbert Kopytziok einen klugen und sparsameren Umgang mit natürlichen Ressourcen. Wichtige Themen sind dabei der Energiebedarf und die Mobilität, aber auch Abfall, Wasser und Flächenversiegelung. „Um die Ressourcen zu schonen und ein nachhaltiges Leben zu gestalten, ist eine grundlegende Änderung beim Konsumverhalten, bei der Ernährung und in der Landwirtschaft nötig“, so der Kieler Geoökologe Prof. Hans-Rudolf Bork im Eröffnungsvortrag.

 

 

 

Klimaschutzkonzept der CAU zu Kiel