Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation

News Wintersemester 2014/15

European Geosciences Union General Assembly 2017

25.04.2017

Vom 23. Bis zum 28. April 2017 bringt das European Geosciences Union General Assembly 2017 Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler aus aller Welt in Wien zusammen. Hier werden wissenschaftliche Arbeit sowie Ideen präsentiert und mit Experten aller geowissenschaftlichen Bereiche diskutiert. Auch der Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation ist durch Katja Augustin und Michael Kuhwald vertreten.


Am Mittwoch, dem 26. April wird Michael Kuhwald im Rahmen der Session „SSS9.15 Impact of agriculture on soil ecosystem services“ ein Poster mit dem Titel „The effects of one-time inversion tillage on soil physical properties after long-term reduced tillage“ vorstellen.

Einen Tag später, am 27. April, wird Katja Augustin eine Posterpräsentation mit dem Titel „An application to model traffic intensity of agricultural machinery at fields scale“ haben. Diese findet im Rahmen der Session „SSS7.7/HS8.3.14 Multi-scale structure-property relationships for porous media: how pore-scale processes can help describe flow and transport at the larger scale?” statt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

EGU

Session SSS9.15

Session SSS7.7/HS8.3.14

 

Vorankündigung: Große Exkursion - Geotraverse Östliches Europa

24.03.2017

 

Große Exkursion - Geotraverse Östliches Europa

 

6. Tag der GDI-SH

04.03.2017

Malte Schwanebeck am Tag der GDI-SH
Malte Schwanebeck auf dem GDI-SH Tag 2017. Foto: Fritjof Busche

 

Am 23. Februar 2016 ging der Tag der GDI-SH, welcher vom Organisationskomitee des Lenkungsgremiums GDI-SH vorbereitet wurde, im Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in die 6. Runde. 

Mehr als 400 Besucher/innen wurden von Dr. Dirk Bornhöft (zentrales IT-Management der Staatskanzlei Schleswig-Holstein) durch die Vortragsreihe geleitet. Den Anfang machte Thomas Losse-Müller (Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein) mit einem Einblick in die Digitale Agenda Schleswig-Holstein, gefolgt von der Direktorin des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, Cornelia Weber, welche das LVermGeo SH als Partner in der GDI-SH vorstellte. Diese und eine Reihe weiterer Vorträge wurden durch eine Fachausstellung mit 23 Ausstellern ergänzt. 

 

Besucher des GDI-SH Tag 2017
Besucher der Veranstaltung. Foto: Wiebke Just/ © LVermGeo SH

 

Neben Prof. Dr. Rainer Duttmann als Hausherr war der Lehrstuhl für Landschaftsökologie und Geoinformation ebenfalls durch Malte Schwanebeck vertreten, der über die praktische Anwendung der GDI-SH im Rahmen der räumlichen Prognose der Wärmebedarfe in Schleswig-Holstein mittels Geobasisdaten referierte. Ebenso war das Zentrum für Geoinformation als Austeller vor Ort. 

Bericht des LVermGeo zur Veranstaltung

Programm der Veranstaltung

 

 

Ankündigung: 6. Symposium des Masterstudiengangs "Umweltgeographie und -management" am 10.02.2017

07.02.2017

Die Studierenden des Masterstudiengangs Umweltgeographie umd -management möchten Sie alle ganz herzlich zum 6. Symposium, mit dem Titel „Envirochang(c)e ´17 – Umweltfaktor Mensch“, einladen. Es werden Kurzvorträge zu aktuellen umweltgeographischen Themen gehalten und zusätzlich Poster im Foyer der Ludewig-Meyn-Str. 12 (LMS 12) präsentiert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

 UGM Symposium UGM Symposium

 

Kommunale Wärmeplanung anschaulich erklärt

10.01.2017

Für einen erfolgreichen Klimaschutz ist die Nutzung erneuerbarer Energien unerlässlich. Jedoch nicht nur im Stromsektor, in welchem erneuerbare Energien bereits eine große Rolle spielen. Ebenfalls im Wärme- und Verkehrssektor, in dem der Anteil erneuerbarer Energien seit Jahren stagniert, ist ein Umstieg unerlässlich um unsere Klimaschutzziele zu erreichen.

Die Versorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser sowie die Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie zeigt großes Potenzial zum Klimaschutz auf. Technisch ausgereifte und Effiziente Technologien zur Minimierung des Energieverbrauchs, sowie einer klimafreundlichen Energieerzeugung gibt es längst. Da ein großer Teil der Treibhausgasemissionen in Deutschland im Wirkungsbereich der Kommunen liegt, stellt die kommunale Wärmeplanung ein Wirksames Instrument zur Energiewende im Wärmebereich dar.

Wie ein kommunaler Wärmeplan aufgestellt wird, zeigt die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. hier verständlich in einer Animation.

Da Geodaten und geographische Informationssysteme in diesem Bereich eine große Bedeutung zukommt, ist dieses Themengebiet auch für Geographen von großem Interesse.

Im Rahmen des zum 01.01.2017 angelaufenen ANGUS II Projektes, welches an das Forschungsprojekt ANGUS+ anknüpft, beschäftigt sich unsere Arbeitsgruppe im Kontext der unterirdischen Energiespeicherung ebenfalls mit diesem Themengebiet.

Informationen zu ANGUS+

Kommunale Wärmeplanung als Animation

 

Hinweis: Aktuelle Veröffentlichung zum Thema Klimawandel in Deutschland

20.11.2016

Publikation Klimawandel in Deutschland

Die Veröffentlichung "Klimawandel in Deutschland - Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven", herausgegeben von Prof. Dr. Guy P. Brasseur, Prof. Dr. Daniela Jacob und Susanne Schock-Zöller des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Climate Service Center Germany, befasst sich in 33 Kapiteln mit Globalen und regionalen Klimaprojektionen, regionalen Besonderheiten und Extremen in Deutschland, Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland, Übergreifenden Risiken und Unsicherheiten sowie Integrierten Strategien zur Anpassung an den Klimawandel. 

Neben den Auswirkungen des Klimawandels auf Infrastrukturen und Dienstleistungen in der Energie- und Wasserversorgung wird ebenfalls unserem Boden ein eigenes Kapitel gewidmet, zwei Themengebiete die auch unsere Arbeitsgruppe im Rahmen der aktuellen Forschungsprojekte BonaRes SOILAssist ANGUS+ beschäftigen.

Die Publikation "Klimawandel in Deutschland - Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven" ist ein Open Acess Buch und somit kostenfrei als eBook über den Internetauftritt des Springer-Verlags verfügbar.

Zur Veröffentlichung

Informationen zu SOILAssist

Informationen zu ANGUS+

 

Ankündigung: Tag der GDI-SH 2017 in Kiel

26.10.2016

Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee

Am 23. Februar 2017 findet der 6. Tag der GDI-SH an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Audimax Gebäude, Christian-Albrechts-Platz 2, 24118 Kiel) statt.

Unter dem Motto „GDI-SH – auf Kurs! Schon an Bord?“ werden aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von Geodateninfrastrukturen und Geodaten diskutiert.

Weitere Informationen

Programm

Anmeldung

 

Besuch an der University of Idaho, Moscow

19.10.2016

Besuch an der University of Idaho - Foto: Bill Loftus

Im Rahmen der Exkursion in den Nordwesten der USA, welche vom 22.08.2016 bis zum 09.09.2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Duttmann und Prof. Dr. Wilfried Hoppe durchgeführt wurde, fand am 29.08.2016 ein Besuch an der University of Idaho, Moscow statt. Vor Ort bekamen die Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durch interessante Gespräche mit Russ Zenner, Norm Ruhoff und anderen Mitgliedern des College of Agricultural and Life Sciences einen direkten Einblick in die Palouse Region und das Management der mit Trockenfeldbau bestellten Zenner Farm. Des Weiteren wurde die Gruppe von einigen Studierenden des Colleges begleitet und bekam die Möglichkeit zahlreiche Kontakte zu knüpfen.

Für die interessanten Eindrücke und den herzlichen Empfang möchten wir uns vielmals bedanken.
 

Broschüre "Gute fachliche Praxis - Bodenfruchtbarkeit"

10.02.2016

Die AID-Broschüre "Gute fachliche Praxis - Bodenfruchtbarkeit"

ist absofort hier verfügbar.

AID Broschuere

5. Syposium des Studiengangs UGM der CAU

27.01.2016

Flyer UGM1Flyer UGM2

Welt-Artikel: "Deutschlands Boden verschwindet"

13.01.2016

Ein Viertel aller landwirtschaftlichen Flächen ist in Deutschland stark durch Erosion gefährdet. Ist die fruchtbare, oberste Schicht der Erde einmal verschwunden, lässt sie sich nicht mehr ersetzen.

Zum vollständigen Artikel gehts hier

Exkursionsankündigung SoSe 2016

02.12.2015

Große Exkursion Sommersemester 2016

Die Landschaften im Nordwesten der USA
 und ihre Nutzungen

USA-Exkursion 16 HP                                                                                   

Durchführende:

Prof. Dr. R. Duttmann, Prof. Dr. W. Hoppe,  Prof. Dr. H.-R. Bork,  M.Sc. M. Kuhwald

Zeitraum:

Montag, 22.08.2013 (Hinflug) bis Freitag, 09.09.2016 (Rückflug)

Exkursion:   

Die Exkursion vermittelt einen Einblick in die natürlichen Ausstattungsbedingungen, Funktionsweisen und Nutzungen der Landschaftsökosysteme im Nordwesten der USA zwischen dem Pazifik und den Rocky Mountains. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Management der vielfältigen Wald- und Grasslandökosysteme, wo­bei vor allem Konzepte nachhaltiger Bewirtschaftungsformen vor Ort mit Exper­tinnen und Experten diskutiert werden sollen. Ein weiterer Fokus der Exkursion liegt auf der Ressource „Wasser“ und ihrer Bedeutung für die Bewässerung, Energie­gewinnung und Wasserversorgung in den Staaten Washington, Oregon, Idaho und Montana.

Zudem sollen anhand ausgewählter Großschutz­gebiete Beispiele der praktischen Naturschutzarbeit und des „wildlife“ managements im Rahmen von Fachgesprächen erörtert werden.

Voraussichtliche Strecke:

Seattle (Tacoma) – Port Angeles  – Mt. Rainier – Grand Coulee Dam – Pullman (WA) – Missoula – West Yellowstone – Idaho Falls – Boise – La Grande – Portland (OR) – Longview/Kelso – Tacoma (Seattle).

 

Zielgruppe:

Die Exkursion richtet sich an Studierende im Masterstudiengang „Umweltgeographie und –management (UGM) und im Masterstudiengang „Master of Education Geographie“.

 

Termine:

1.   Die erste Vorbesprechung (verbindliche Anmeldung, Organisatorisches, Verteilung/Vorbereitung der Tagesrouten) findet am Mittwoch, den 16. Dezember 2015 von 14 c.t. bis 16 Uhr in Raum 514 LMS 14 statt.

2. Im Sommersemester 2016 findet ein semesterbegleitendes Vorbereitungsseminar statt. Die Anwesenheit ist für die Teilnahme an der Exkursion obligatorisch.

 

Studierende im Master of Eduction (Geographie) reichen ihre Bewerbung (Motivationsschreiben) auf einen Exkursionsplatz bitte bis zum 10.12.2015 im Sekretariat des Lehrstuhls für Physische Geographie (Frau Hille) ein.

 

Maximale Zahl an TeilnehmerInnen: 25

 

 

Boden – ein wertvoller Dreck

08.05.2015

Logo Dokumentarfilm Dirt, Common Ground MediaVom bis 5. bis 7. Mai haben Bachelor-Studierende am Geographischen Institut Kiel eine interaktive Lerneinheit zu dem unbeachteten Material unter unseren Füßen gestaltet – dem Dreck. Unter dem Motto Dreck ernährt uns, reinigt unser Wasser und reguliert das Klima weltweit haben über 160 Studierende die endliche Ressource Boden näher unter die Lupe genommen.

Studierende bewerten die aktuelle Herausforderung im Themenfeld Boden

Dafür stellten sie ihre eigene Sicht auf die gesellschaftliche Herausforderung im Themenfeld Boden vor: Wie haben einjährige Monokulturen die Bodendegradation und die Entstehung von Staubstürmen gefördert? Warum ist der Boden ein einzigartiger, in Gold aufzuwiegender Schatz, der beschützt werden muss? Das studentische Fazit zum Dokumentarfilm Dirt! von Bill Benenson und Gene Rosow: Wir Menschen haben wirklich große Landschaftsveränderungen bewirkt – allein durch schlechte Anbaumethoden.

Bodenverluste vermeiden und die Fruchtbarkeit der Böden erhalten

Ziel ist es also, die Bodenerosion möglichst zurück auf null zu stellen. Denn die organische Substanz ist für die Menschen essenziell. Ein besserer Schutz hilft dabei, Bodenverluste zu vermeiden und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Näheres zu der mehrfach ausgezeichneten Dokumentation ist abrufbar unter DirtTheMovie.org

Näheres zum Dokumentarfilm Dirt!

Fernsehbeitrag ABC7News von Dan Ashley

Trailer Dirt! The Movie von Common Ground Media

Informationen des globalen Netzwerk The Earth Charter Initiative

Ein Steinzeit-Monument auf dem Campus

04.05.2015

Modell Steinzeit-Monument, CAU Kiel, verändertAm 14. Mai lädt die CAU-Graduiertenschule Human Development in Landscapes (HDL) ein zum Event MEGALITHsite. Unter dem Motto Ein Megalithgrab entsteht finden aus Anlass des CAU-Jubiläumsjahr zahlreiche experimentell-archäologische Aktionen auf dem Christian-Albrechts-Platz statt.

Studierende und Lehrende bauen ein Großsteingrab

Was stand vor 5500 Jahren auf dem Menü? Wie haben die Menschen in der Jungsteinzeit große Findlinge transportiert und damit ein zwei Meter hohes Großsteingrab aufgestellt? Beim Monument auf dem Campus – einem Nachbau des Megalithgrab Wangels bei Oldenburg – werden Studierende und Lehrende gemeinsam aktiv: Die tonnenschweren Steine sollen auf dem Bauplatz durch Muskelkraft bewegt werden – und auch mithilfe von einfachen, steinzeittypischen Methoden.

Die frühe Landnutzung und Gesellschaftsstrukturen rekonstruieren

Das ganztägige Event macht die Steinzeit erlebbar und zugleich aufmerksam auf die CAU-Forschung zur Megalithgeschichte: Ähnlich wie wir heute mussten unsere Vorfahren Vieles neu gestalten – im Kontext einer extrem veränderten Landnutzung und unter dem Einfluss von starken kulturell-ökonomischen Umbrüchen.

Eventprogramm

Näheres zur Monumental-Architektur auf Mallorca

Näheres zur CAU-Forschung an den Grabbauten Büdelsdorf und Albersdorf

Informationen des DFG-Schwerpunktprogramm 1400 Frühe Monumentalität

Zeitungsbeitrag KN-online zum Thema Megalithgrab Wangels von Annemarie Heckmann

Lageplan Bauplatz

Global Soil Week 2015

24.03.2015

Banner Global Soil Week 2015, IASSVom 19. bis 23. April lädt das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) ein zur Global Soil Week in Berlin. Unter dem Motto Soil: The Substance of Transformation finden interaktive Dialoge und Diskussionen im Hotel Scandic Potsdamer Platz statt.

Als Entwicklungsziel dient eine Bodendegradation-neutrale Welt

Wie kann eine Bodendegradation-neutrale Welt aussehen? Welche Rolle spielen Böden bei den neuen Sustainable Development Goals (SDGs)? Wie wird die Erreichung dieser Entwicklungsziele messbar? Für ein global vergleichbares Boden-Monitoring sind drei Indikatoren nominiert: Landnutzungs- und Produktivitätsänderungen sowie Veränderungen des Kohlenstoffgehalt im Boden.

Indikatoren für ein globales Monitoring von Böden

Auf nationaler Ebene sollen die Agrarstatistiken, die regionalen Anbaupraktiken sowie soziale Handlungen mit einbezogen werden. Die fünftägige Weltbodenwoche dient als wichtiges Forum zum nachhaltigen Land- und Bodenmanagement weltweit – für Politik, Wissenschaft und die Öffentlichkeit. Das Organisations-Team der Global Soil Week 2015 freut sich auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 2. April.

Tagungsprogramm

Online-Anmeldeformular

Broschüre Bodenatlas 2015

Filmbeitrag Let´s Talk About Soil zur nachhaltigen Bodenentwicklung

Fernsehbeirag Ackerkrume bewahren zur Bodenerosion durch Wind

Anreise-Beschreibung

Wassermanagement und unterirdische Raumplanung

19.03.2015

Banner World Water Day 2015, UN-WaterAm 22. März findet der internationale Weltwassertag statt. Das diesjährige Motto Water and Sustainable Development betont, dass Wasser nicht nur als Lebensmittel dient, sondern auch als Wirtschaftsfaktor.

Über 700 Millionen Menschen leben ohne sauberes Wasser

Über 700 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – Wasser und Energie wirken gleichsam auf das globale Wachstum. Warum ist Energie so durstig? Wie kann die Hydrogeographie und -geologie zum Schutz des Grundwassers beitragen?

Neue Lebensstile steigern den Trinkwasser- und Energiebedarf

Um die wachsende Weltbevölkerung sowie die sich verändernden Lebensstile zu befriedigen, wird der Trinkwasser- und Energiebedarf weiter ansteigen. Mit dem Wasser als Wärmeenergiespeicher beschäftigen sich das Zentrum für Geoinformation (ZfG) und der Lehrstuhl Physische Geographie: Gemeinsam mit dem Institut für Geowissenschaften arbeiten sie an einer nachhaltigen Raumplanung im Untergrund (ANGUS+) – und im Sommersemester können Studierende in einem erfahrungsorientierten Kursformat erlernen, Wasserproben zu analysieren und die Nachhaltigkeit eines gewässerreichen Agrarökosystems selbständig zu bewerten.

Filmbeitrag zum Thema Water and Sustainable Development

Broschüre World Water Development Report 2014 – Water and Energy

Näheres zum ANGUS+-Verbundprojekt zur 3D-Raumplanung im Untergrund

Link zum Artikel-Download Environmental Earth Sciences

Erdkabel-Trassen und Bodenschutz

18.03.2015

Erdkabel-Trasse. Foto: LBEGAm 12. März hat die Tagung Boden und Energiewende im Geozentrum Hannover stattgefunden, veranstaltet durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

Die Energiewende: Ein Thema für unsere Böden

Anlässlich des Internationalen Jahr des Bodens 2015 diskutierten über 200 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft über die Wirkung der Energiewende auf unsere Böden. Was müssen die Böden ertragen, wenn Erdkabel das Höchstspannungsnetz ergänzen? Was ist für den Schutz der endlichen Ressource Boden wichtig, wenn politisch ein Anteil von 20 bis 25 Prozent als Erdkabel-Trassen diskutiert wird?

Die bodenkundliche Baubegleitung mindert potenzielle Schäden

Ein Teil der Netzausbau-Schäden ist durch eine angepasste Bautechnik vermeidbar, z.B. die Begrünung oder Abdeckung von Fahrstreifen, einen Baustopp bei feuchten Bodenverhältnissen sowie die Nutzung von Kettenfahrzeugen. Für die Bildung von zwei Zentimetern Boden sind nämlich rund 500 Jahre nötig – verbraucht werden in Deutschland jedoch 70 Hektar täglich. Die Fachleute sind sich einig: Besonders wichtig ist die Eindämmung des hohen Flächenverbrauch sowie der Erhalt der landwirtschaftlichen Erträge auf den Netzausbau-Eingriffsflächen.

Näheres zur Tagung

Näheres zum Netzausbau-Vorhaben SuedLink

Fernsehbeitrag zum Thema Stromtrasse SuedLink

Link zum Karten-Download Umweltbericht Erdkabel

Textauszug BMU-Studie 2012 zum Thema Erdkabel-Trassen und Bodenschutz

Ein weiterwachsendes Boden-Wiki

24.03.2015

Logo Blended Learning-Element Wiki, QGeo 3.0Anfang März haben acht Masterstudierende am Geographischen Institut ihre Arbeit an einem Boden-Wiki abgeschlossen: Im Rahmen der Übung Feld- und Laborpraxis präsentierten sie am 10. März eine Wissensbasis zur Bodengeographie. Die neu erstellten Inhalte stehen passwortgeschützt im Lernmanagementsystem OpenOLAT zur Verfügung.

Master-Studierende erstellen hochwertige Wiki-Beiträge

Im Vergleich mit den entsprechenden Einträgen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia sind die Beiträge qualitativ hochwertiger. Welche Themen sind für meinen Artikel wichtig? Wie kann ich Fachwissen zur Bodenart und zum Nährstoffgehalt verständlich erklären? Die angehenden Master haben 24 Fachbegriffe zum Thema Boden bearbeitet, ausgetauscht und dabei auch die praktische Analysetechnik mit einbezogen. So werden für die Bodenanalytik wichtige MINT-Kenntnisse zur Statistik, zu Säure-Base-Reaktionen sowie zur Lichtbrechung und Quantenphysik leichter greifbar.

Ein weiterwachsendes Wiki sichert das Bodenwissen Semester-übergreifend

Das abschließende Fazit: Das Boden-Wiki erweitert die studentische Kollaboration jetzt Semester-übergreifend. Die ersten 35 Fachbegriffe hatten bereits Studierende im vorigen Master-Jahrgang Umweltgeographie und -management (UGM)  angelegt, als das weiterwachsende Boden-Wiki im August 2014 gestartet ist – als Online-Wissensspeicher zum Sammeln und Nachlesen von fachlichen Informationen.

Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre

Literatur-Tipp Lernen und Lehren mit Technologien von Ebner et al. 2013

Literatur-Tipp Böden der Welt – Ein Bildatlas von Zech et al. 2014

Leseprobe Boden-Wiki

Tagung A Voyage Through Scales

27.02.2015

Banner General Assembly 2015, EGUVom 12. bis 17. April lädt die European Geosciences Union (EGU) ein zur General Assembly 2015. Unter dem Motto A Voyage Through Scales finden in Wien Vorträge und Diskussionen im Austria Center Vienna statt. Die Generalversammlung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geo- und Erdwissenschaften.

Die EGU 2015 bringt alle Geowissenschaften zusammen

Die EGU 2015 dient dem übergreifenden und internationalen Austausch, auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Was begegnet uns bei einer Reise durch die Dimensionen? Was ist an der Skala vom Mikrometer bis zur Größe unseres Planeten besonders interessant?

Eine Reise durch die Dimensionen der Erde

Insbesondere die vielfältigen Raum-Dimensionen und Veränderungen der Erde stehen im Fokus – im Kontext Wolken, Vulkane, Gletscher sowie Kontinentalplatten und Gesteine. Der Lehrstuhl Physische Geographie beteiligt sich mit Beiträgen zum Thema A GIS-based 3D online information system for underground energy storage in Northern Germany sowie zu A stratified two-stage sampling design for digital soil mapping in a Mediterranean basin und The CLIMB Geoportal – A web-based dissemination and documentation platform for hydrological modelling data. Das Organisationskomitee freut sich auf Ihre Anmeldung: direkt am Bruno-Kreisky-Platz oder via Eventplattform bis Tagungsende.

Tagungsprogramm

Online-Portal planeterde des BMBF zum Thema Geowissenschaften

Blog GeoLog der EGU zum Thema Geowissenschaften

Link zur Online-Anmeldung

Anreise-Beschreibung

Tagung Boden und Energiewende

13.02.2015

Windenergie-Nutzung, Schleswiger Geest bei Silberstedt. Foto: Rainer DuttmannAm 12. März wird die Tagung Boden und Energiewende in Hannover stattfinden. Unter dem Motto Energiewende – Ein Thema für den Boden? lädt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in das Geozentrum im Stilleweg 2 ein.

Die Energiewende hat Auswirkungen auf den Boden

Anlässlich des Internationalen Jahr des Bodens 2015 diskutieren Fachleute aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung über die Wirkung der Energiewende auf unsere Böden. Wie kann die Versorgung mit Erneuerbaren Energien ohne größere Eingriffe umgesetzt werden? Was müssen die Böden ertragen, wenn Erdkabel das Höchstspannungsnetz ergänzen?

Bodenschäden durch Erdkabel-Trassen sind minimierbar

In zwei Sessions stellt die Tagung die endliche Ressource Boden in den Fokus: Die erste Session beschäftigt sich mit den Folgen der Erdverkabelung. Technische Fragen zur Kabelbelastbarkeit und zur Geothermie sind das Thema der zweiten Session. Die Vorträge und Diskussionen stellen das Ziel heraus, den Flächenverbrauch sowie die Folgeschäden durch den Netzausbau zu minimieren und so die landwirtschaftlichen Erträge auf den Eingriffsflächen zu erhalten. Das Organisationsteam freut sich über Ihre Online-Anmeldung bis zum 20. Februar.

Einladung zur Tagung

Broschüre Leitfaden Bodenschutz auf Linienbaustellen

Link zum Gesetzestext § 2 EnLAG zum Thema Erdkabel-Einsatz

Textauszug BMU-Studie 2012 zum Thema Erdkabel-Trassen und Bodenschutz

Online-Anmeldeformular

Tag der Geodateninfrastruktur

13.02.2015

Banner GDI-SH Tag 2015, LVermGeo SHAm 5. März lädt das Lenkungsgremium GDI-SH ein zum Tag der Geodateninfrastruktur. Unter dem Motto GDI-SH – aber sicher! finden unterstützt durch das Zentrum für Geoinformation (ZfG) Vorträge und Diskussionen zum Thema Geodaten-Nutzung im Auditorium maximum der CAU statt. Die Geodateninfrastruktur Schleswig-Holstein (GDI-SH) ist angegliedert an das Landesamt für Vermessung und Geoinformation und versteht sich als Premium-Anbieterin von Geodaten.

Geodaten als Rohstoff einer digitalen Gesellschaft nachhaltig gestalten

Wie Geodaten nachhaltig gestaltet werden können, fragt auch das Lenkungsgremium GDI-DE in einer öffentlichen Umfrage zur Nationalen Geoinformationsstrategie (NGIS), die noch bis zum 28. Februar online läuft. Welche Sicherheitsaspekte sind wichtig bei der bundesweiten Daten-Nutzung? Wie helfen interoperable Geodaten dabei, die Bevölkerung bei Katastrophen besser zu schützen? Welche Chancen und Risiken haben Alltags-Anwendungen wie das GIS für die Hosentasche?

Die Öffentlichkeit kann bei der Sicherheit von Geodaten mit diskutieren

Im Fokus der diesjährigen Tagung stehen Vorträge und Diskussionen zum nominierten Ziel, Sicherheit durch Offenheit zu erzielen, den Katastrophenschutz noch effizienter zu machen und die kommunalen Verwaltungen beim Open Government zu unterstützen. Das Lenkungsgremium GDI-SH freut sich auf Ihre Online-Anmeldung bis zum 27. Februar.

Flyer zur Tagung

Online-Anmeldeformular

Näheres zur Geodateninfrastruktur SH

Link zum Online-Beteiligungsverfahren zur NGIS

Lageplan Audimax

Öffentlicher Workshop humEnvironment

02.02.2015

Logo humEnvironment, Master-Studierende Umweltgeographie und -managementAm 13. Februar wird ein Workshop zum Seminar Analyse von Umweltsystemen stattfinden. Unter dem Motto humEnvironment – Kooperation statt Konkurrenz laden angehende Master of Umweltgeographie und -management (UGM) zum Workshop ein, bei dem auch Interessierte außerhalb der Universität herzlich willkommen sind.

Wenn Mensch und Umwelt aneinander vorbeireden

Reden Mensch und Umwelt aneinander vorbei? Führen die aktuellen Humus- und Biodiversitätsverluste in eine dunkle Zukunft? Welche Management-Strategien helfen dabei, ökonomisch rentabel und zugleich ökologisch verträglich zu wirtschaften?

Bodenverluste aufhalten und Eingriffe in Ökosysteme steuern

Komplexe Mensch-Umwelt-Beziehungen stehen im Fokus des Workshops, beispielsweise die Erosion und Degradation von Steppenböden in China, das Verhalten von Schweinswalen in Offshore-Windparks der Nordsee und der rasant steigende Anteil von Plastikmüll im Meer. Der Workshop bietet Poster Sessions und studentische Vorträge, die im Kleinen Hörsaal C3 in der Hermann-Rodewald-Straße 7 stattfinden. Den Projekterfolg des Seminars können alle Interessierte mitfeiern – bei anschließenden Getränken und kleinen Snacks.

Einladung zum Workshop

Näheres zum Workshop-Ablauf

Lageplan Hermann-Rodewald-Str. 7   

Kohlenstoffspeicher Grünland-Böden

27.01.2015

Kohlenstoffgehalt europäischer Böden, Jones et al. 2003, Europäische Kommission 2005Der Lehrstuhl Physische Geographie hat Ende Januar einen Fachartikel zu CO2-Emissionen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen veröffentlicht. Die Wertung: Besonders die Wiesen und Weiden bevorraten viel Kohlenstoff.

Kohlenstoff steckt in Grünland-Böden

Mit weltweit 588 Milliarden Tonnen speichert das Grünland fünfmal mehr Kohlenstoff als Ackerland – und liegt somit auf Platz zwei direkt nach den Feuchtgebieten und Mooren. Der Lehrstuhl untersuchte die funktionalen Abhängigkeiten von CO2-Emissionen und Bodeneigenschaften im Dänischen Wohld. Bei einer Hauptkomponenten- und Clusteranalyse zeigte sich das Bodenleben sowie die Bodendichte als Schlüsselfaktor für die Speicherleistung von Grünland.

Je mehr der Boden lebt, desto mehr CO2 speichert er

Um Kohlenstoff-Verluste zu stoppen, sind gute Bewirtschaftungspraktiken daher essenziell, beispielsweise das Vermeiden von Verdichtungen und die Pflege der mikrobiellen Biomasse. So kann der Oberboden weiterhin als enorme Senke für organischen Kohlenstoff dienen – und dabei helfen, dass die Atmosphäre sich nicht noch schneller erwärmt.

Broschüre Bodenatlas 2015

Broschüre Boden: Der verborgene Teil des Klimazyklus

Europakarte der EU zum Thema Kohlenstoff im Oberboden

EU-Projekt SmartSOIL zum Thema klimafreundliche Bodenbewirtschaftung

Link zum Artikel-Download Soil and Plant Science

Best Practice im Bodenschutz

21.01.2015

Bodenverdichtung Ackerfläche bei Laboe. Foto: Daniela PetavrakisAm 26. Januar 2015 lädt der Lehrstuhl für Physische Geographie ein zum Geographischen Kolloquium. Unter dem Motto Gute fachliche Praxis der Bodenbewirtschaftung hält Privatdozent Dr. habil. Joachim Brunotte vom Thünen-Institut (TI) einen Fachvortrag zum Thema Praktische Umsetzung des Bodenschutzgesetz (BBodSchG).

Die natürliche Ressource Boden schützen

Welche Möglichkeiten gibt es, unsere gestressten Ackerböden nachhaltig zu bewirtschaften? Welchen Beitrag liefert die Verfahrenstechnik, um die Bodenerosion zu vermeiden? Das Thünen-Institut für Agrartechnologie untersucht und entwickelt bodenschonende Verfahren, um die Landwirtschaft ökologisch verträglicher und zugleich wettbewerbsfähig zu gestalten.

Technische Maßnahmen können Bodenabtrag und Verdichtung vermeiden

In seinem Fachvortrag stellt der Braunschweiger Agrartechniker heraus, inwiefern landbauliche und verfahrenstechnische Maßnahmen wie z.B. das Strohmanagement und die Reifendruckverstellung die Verdichtung von Böden vermeiden helfen und ebenso vor Erosion schützen. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 17.15 bis 18.30 Uhr im Hörsaal Geographie mit dabei zu sein.

Einladung zum Geographischen Kolloquium

Dritter Bodenschutzbericht der Bundesregierung

Näheres zum Rückzug der Bodenschutzrichtlinie der EU

Link zum § 17 BBodSchG Gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft

Lageplan Geographie

Die Pflanzenkrankheit Mehltau vorhersagen

19.01.2015

Mehltau-Infektionsereignisse SH, Masterarbeit Wolfgang HamerUm den Befall von Winterweizen durch den Pilz Echter Mehltau Blumeria graminis besser vorhersagen zu können, ist im November 2014 ein neues Forschungsprojekt gestartet. Unter dem Dach der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landschaft soll das Institut für Phytopathologie gemeinsam mit dem Lehrstuhl Physische Geographie ein regionalisiertes Vorhersagemodell der Pflanzenkrankheit in der Programmiersprache R entwickeln.

Wetterabhängige Pilz-Infektionen vorhersagen

Basierend auf dem Zusammenhang der Pilz-Infektion mit den Klimaelementen Temperatur, Windstärke, Niederschlag und Luftfeuchte soll nun flächenhaft modelliert werden - mit einem Standortmodell, das die Stärke und Häufigkeit des Befalls in Schleswig-Holstein vorhersagt.

Ökosysteme und Landwirtschaft profitieren

Das ist gut für die Ökosysteme und auch ökonomisch sinnvoll: "Das Modell soll ermöglichen, dass die in der konventionellen Landwirtschaft üblichen Pflanzenschutzmittel zielgenau vor den Phasen mit sehr hohem Befallsrisiko ausgebracht werden können und nicht pauschal ohne Berücksichtigung der auslösenden Faktoren", betont der Doktorand Wolfgang Hamer. Die Prognose der Infektion mit dem Mehltau-Erreger kann Einbußen vermeiden und so den Winterweizen-Ertrag im Bundesland sichern.

Nationaler Aktionsplan des BMEL

Näheres zum Anbau von Winterweizen in SH

Näheres zum Thema Mehltau an Winterweizen

Masterarbeit zum Thema Modellierung des Mehltaubefalls

Artikel zum Thema Mehltaubefall in Großbritannien von Te Beest et al. 2008

Workshop zur Clicker-Technik

03.12.2014

Fernbedienungs-Clicker CPS Pulse, Firmenportal Engaging Technologies LLCAm 27. November 2014 hat am Tag der Lehre ein interaktiver Workshop zum Einsatz von elektronischen Abstimmungssystemen (EVS) stattgefunden. Unter dem Motto Lehre jeden Tag: QGeo3.0 – Neue Medien in der Geographie demonstrierten Uta Lungershausen und Kirstin Marx vom Lehrstuhl Physische Geographie die Bedienung der Clicker-Geräte, die seit zwei Jahren am Institut im Einsatz sind.

Neun Teilnehmende lernen die Clicker-Technik kennen

Insgesamt neun Teilnehmende konnten an Beispielen aus der Praxis erfahren, wie sie die eigene Lehre schnell und einfach mit der aktivierenden Feedback-Technik aufwerten können. Wie übertrage ich Fachinhalte in ein didaktisch sinnvolles Quiz? Dauert das Erstellen einer Frage mit der folienkompatiblen Software Flow wirklich weniger als eine Minute?

Eigene Quizfragen erhalten Teilnehmende per E-Mail

Das Entwerfen von Quizfragen haben die Teilnehmenden aus der Agrarwissenschaft, Zoologie und Linguistik selbst erprobt. Sie freuen sich über die Feedback-Möglichkeit in Echtzeit und möchten die interessante Technik jetzt ausprobieren. Dafür erhielten sie die im Workshop erstellten Folien per E-Mail – als Vorlage für den unkomplizierten Einsatz in der Lehre jeden Tag. Die 200 Clicker des zentralen e-Learning Service eLK.Medien stehen allen Lehrenden der CAU zur Verfügung.

QGeo3.0-Workshop zu Neue Medien in der Geographie

Video-Tutorial zur Clicker-Technik

Video-Tutorial zur Folien-Erstellung

Literatur-Tipp Horizon Report von The New Media Consortium 2014

Literatur-Tipp Teaching with Classroom Response Systems von Bruff 2009

Zweiter Tag der Lehre an der CAU

19.11.2014

Moderne Lehre in der Geographie. Foto: Daniel Barth, PerLe 2013Am 27. November 2014 findet im Wissenschaftszentrum Kiel der zweite Uni-weite Tag der Lehre statt. Unter dem Motto Lehre jeden Tag diskutieren Lehrende und Lernende in der Zeit von 9.30 bis 20 Uhr zum Thema Qualität der Lehre.

Lehrqualität an der CAU im Fokus

Welche aktivierenden Methoden gibt es für Seminare und Vorlesungen? Welche Anregungen können mir Dozentinnen und Dozenten aus anderen Fächern geben? Das abwechslungsreiche Vortrags- und Workshopprogramm vermittelt Methoden, Ideen und Anregungen, die Lehrende ohne großen Aufwand täglich anwenden können.

Lehrmethoden für jeden Tag

Ein Keynote-Vortrag zum Thema Mehr als ECTS – Einflussfaktoren auf Lernverhalten und Studienerfolg rundet das Tagesprogramm ab. Der Lehrstuhl Physische Geographie beteiligt sich mit einem Workshop zum Thema QGeo3.0 – Neue Medien in der Geographie in der Zeit von 10.15 bis 11 Uhr. Sichern Sie sich jetzt einen Platz für den LGI&ZfG-Workshop, der die beliebte Clicker-Technik und weitere aktivierend wirkende Tools demonstriert – per Online-Anmeldung bis zum 24. November.

Einladung zum Tag der Lehre 2014

Übersicht zu den Workshop-Sessions

Link zum Imagefilm Tag der Lehre 2013

Online-Anmeldeformular

Kulturlandschaften nachhaltig gestalten

13.11.2014

Nachhaltigkeit. Foto: Hans-Günther Oed, Rat für nachhaltige Entwicklung

Am 12. November hat ein Seminar zur Nachhaltigkeit im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek stattgefunden. Unter dem Motto Nachhaltigkeit als Handlungsanleitung für eine zukunftsorientierte Daseinsvorsorge diskutierten neun Teilnehmende, wie sie als Akteure der ländlichen Kommunal- und Regionalentwicklung die aktuellen Veränderungsprozesse positiv steuern können.

Kulturlandschaften im Veränderungsprozess

Unter der Leitung von civi.con (Institut für Nachhaltigkeitsmanagement und Evaluation) rückten sie die dringenden Fragen zum Thema Nachhaltigkeitssteuerung in den Fokus: Wie können Kommunen dem demographischen Wandel begegnen? Welche Kriterien sind entscheidend für eine integrative Steuerung? Was macht Public Governance modern und nachhaltig?

Mehr Nachhaltigkeit durch Umdenken und neue Initiativen

Um eine Nachhaltigkeitswirkung zu erzielen, sind Veränderungen im Kopf nötig, meinen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für Projektvorhaben können Best Practice-Beispiele wichtige Impulse geben, z.B. der Klimaschutz in Stadtwerken, Einsparungen im IT-Stromverbrauch sowie Initiativen wie das Urban Gardening-Netzwerk Essbare Stadt Lübeck mit dem Generationen-übergreifenden Projekt Hanse-Apfel und eine Image-Kampagne für die Schlei-Region mit dem neuen Tourismusportal LANGSAMZEIT. Das Fazit: „Um mehr Bürgerzentrierung und kooperative Kontrolle zuzulassen, ist Mut und Fehlerbereitschaft nötig: Wir brauchen Veränderungen – auch in Governance-Prozessen“, so die Seminarleiter Gerd Neuner und Dr. Hans Meves.

Informationen des Rat für Nachhaltige Entwicklung

Broschüre Nachhaltige Entwicklung in Deutschland

Bestandsaufnahme zur kommunalen Nachhaltigkeitssteuerung

Fernsehbeitrag zum Thema Essbare Stadt Andernach am Rhein

Zeitungsbeitrag SHZ zum Thema LANGSAMZEIT von Sven Windmann

Vortragsreihe zur Wirksamkeit der Lehre

06.11.2014

Lernengagement fördern - Dr. Adi Winteler. Foto: Center for Teaching and Learning, Universität WienAm 6. November 2014 geht die Vortragsreihe Ein forschender Blick auf die Lehre im Hörsaal E des Auditorium Maximum in die zweite Runde: Dr. Adi Winteler als Experte für Hochschullehre ist der Einladung des Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) gefolgt und wird in der Zeit von 18 bis 20 Uhr Einblicke geben in das Thema Förderung des Lernengagements: Wie kann ich Studierende in der Präsenzlehre und darüber hinaus zur vertieften Beschäftigung mit Fachinhalten anregen? Welchen Vorteil hat es, selbst einen forschenden Blick auf die Lehre zu werfen?

Das Lernengagement fördern

Die SoTL (Scholarship of Teaching and Learning) wirbt für eine lernfreundliche Hochschullehre und gibt Hinweise dazu, wie Lehrende mit relativ wenig Zeitaufwand ihre Lehre wirksamer gestalten können. Die Kieler Geographie hat SoTL bereits im Jahr 2012 ins Gespräch gebracht: Seither haben sechs Methodenparties dazu beigetragen, die Moderne Lehre am Institut voranzutreiben.

SoTL wirbt für Moderne Lehre

Nach dem Vortrag des Experten Dr. Winteler folgen weitere vier Donnerstags-Termine, welche die Forschung zur Lehre aufgreifen, zum Beispiel zu den Themen Wirksamkeit von Evaluationsverfahren neu gedacht und Mehr als ECTS: Einflussfaktoren auf Lernverhalten und Studienerfolg am 13. und 27. November.

Info-Poster zur Vortragsreihe

Näheres zur Scholarship of Teaching and Learning

Literatur-Tipp Professionell lehren und lernen von Winteler 2011

Literatur-Tipp Munterrichtsmethoden Band 2 von Groß 2014

Methodenparty in Kiel zum Thema Das Lernengagement steigern

Erstes Energiespar-Forum

30.10.2014

Logo klima konzept 2030, CAU Kiel, verändertAm 13. November findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) das Forum ENERGIE|GE|LADEN statt. Unter dem Motto Wie viel Energie braucht man zum Glück? finden Vorträge und Diskussionen zum Thema Energiesparen statt.

Klima und Ressourcen schützen

Die CAU möchte ihre Umweltleistungen weiter verbessern: Um das Klima zu schützen und Ressourcen effizienter auf dem Campus einzusetzen, sind verhaltensbasierte und bauliche Energiesparmaßnahmen essenziell. Für die Umsetzung der Uni-eigenen Umweltziele setzt sich das Projekt klima konzept 2030 (klik) ein: Das Klimaschutzprojekt stellt beim ersten Energieforum eine neue Genügsamkeit in den Fokus und soll den Austausch zum Konzept der Wachstumsrücknahme (Degrowth) fördern.

Energiesparen für eine höhere Lebensqualität

Außerdem soll es Werbung machen für ein energiesparendes Verhalten, das sich auf die Lebensqualität der Menschen ebenso positiv auswirkt wie auf die Ökosysteme. Eine Posterausstellung zum Energiesparen und zur Energieeffizienz an der CAU rundet das Energieforum ab. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 19 bis 22 Uhr im Auditorium Maximum am Westring mit dabei zu sein.

Link zur Energiesparkampagne der CAU

Programm Forum ENERGIE|GE|LADEN

Lageplan Auditorium Maximum

Informationen der EKSH zu Energie und Klimaschutz

Erfolgs-Stories: Umweltprojekte und Initiativen an der CAU

Energieland Schleswig-Holstein in 3D

27.10.2014

Windenergie-Nutzung, Schleswiger Geest bei Silberstedt. Foto: Rainer DuttmannVom 24. bis zum 25. Oktober 2014 hat die Tagung Energielandschaften Schleswig-Holsteins stattgefunden. Mehr als 60 Teilnehmende folgten der Einladung der Deutsche Akademie für Landeskunde (DAL), um über Schleswig-Holstein als Energieland zu diskutieren. Dabei standen vor allem die Erzeugung und Speicherung sowie der Export von Strom im Fokus.

Strom aus S-H speichern und exportieren

Vor welche Herausforderungen stellt das Einspeisemanagement das künftige Modellland der Energiewende? Wie wirken sich die neuen Energielandschaften auf die Bereiche Pflanzenbau, Ökosystemforschung, Angewandte Geowissenschaften sowie Geoinformation aus? Welche Vorbildfunktion hat Schleswig-Holstein bei der Erreichung des EU-Klimaziel von 40 Prozent CO2-Minderung bis ins Jahr 2030?

Raumplanung in 3D am Lehrstuhl

Der Lehrstuhl für Physische Geographie beteiligte sich mit einem Vortrag zum Thema Digitaler Raumplanungsatlas 3D – Ein Informationssystem für die dreidimensionale Raumplanung mit Beispielen aus Schleswig-Holstein sowie mit zwei studentischen Posterbeiträgen zum Thema Umweltwirkungen der Biomassenutzung. Ein Abendprogramm an der Kieler Förde sowie eine Exkursion zu einer Biogasanlage bei Eckernförde und in die Bioenergie-Region Nordfriesland Nord rundete die Tagung ab.

Näheres zur Tagung

Bundesbericht Energieforschung

Energiewende- und Klimaschutzbericht Schleswig-Holstein

Rahmenvereinbarung des Europäischer Rat zum 40 Prozent-Klimaziel

Posterbeiträge zum Thema Umweltwirkungen der Biomassenutzung

Jahrestagung AK Geomorphologie

06.10.2014

Logo AK Geomorphologie, Deutscher Arbeitskreis GeomorphologieVom 1. bis 4. Oktober 2014 hat die Jahrestagung des Deutscher Arbeitskreis Geomorphologie (AK Geomorphologie) in Kiel stattgefunden. Mehr als 80 Teilnehmende sind der Einladung des Institut für Ökosystemforschung gemeinsam mit dem Geographischen Institut und der Graduiertenschule Human Development in Landscapes (HDL) gefolgt, um sich auszutauschen zum Rahmenthema Skalen geomorphologischer Prozesse in der jungquartären Landschaftsgeschichte.

Die jungquartäre Landschaft rekonstruieren

Wie kann die spät- und nacheiszeitliche Entwicklung der Landschaft rekonstruiert werden? Wie beeinflussen sich Prozesse gegenseitig? Die größte Herausforderung dabei: Variationen durch Klima-, Boden-, Landnutzungs- und Vegetationsveränderungen im Kontext zu erkennen.

Texas und Joldelund dienen als Fallstudien

Der Lehrstuhl für Physische Geographie beteiligte sich inhaltlich durch einen Vortrag zum Thema On the role of weathering pits as archives for reconstructing the climatic and geomorphic conditions in semi-arid landscapes – Examples from Central Texas sowie mit einem Posterbeitrag zum Thema Late Holocene remobilisation of aeolian deposits by human impact A case study of a small scale inland dune complex in Northern Germany. Eine Exkursion zu ausgewählten Archivböden nach Haithabu bei Schleswig und Bordelum-Büttjebüll sowie in die Dünenfelder bei Joldelund schloss die Jahrestagung ab.

Näheres zur Jahrestagung

Näheres zu den Arbeitskreisen der DGfG

Broschüre zur Winderosion in Schleswig-Holstein

Näheres zur Graduiertenschule HDL in der Exzellenzinitiative